Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Aleia Roses: Neue Finanzprobleme

Das spanische Unternehmen Aleia Roses hat eine Zahlungsaussetzung beantragt. Das Unternehmen hat nun etwas Zeit, um fehlendes Geld aufzutreiben.

Aleia Rosen produziert im spanischen Soria auf 14 Hektar Rosen der Sorte 'Red Naomi'. Bild: GABOT.

Wie verschiedene spanische und niederländische Medien berichten fehlt dem spanischen Rosenproduzenten Aleia Roses im Moment etwas Geld, um aktuellen Verpflichtungen Nachzukommen. Die Rede ist von 3 Mio. Euro, die dem Vorzeigeprojekt aus Soria fehlen sollen. Besitzer Luis Corella sagte gegenüber dem Magazin "Floribusiness": "Wir haben finanzielle Probleme und wurden von Gas und Strom abgeschnitten, aber wir arbeiten an Lösungen. Wir brauchen rund 3 Mio. Euro, um die wichtigsten Schulden so schnell wie möglich zu begleichen."

Inzwischen ist Aleia Roses wieder am Netz; auch gegenüber GABOT wurde eine Erkärung abgegeben: "Wir können mitteilen, dass wir uns mitten im Prozess eines Neustarts befinden. Es gibt keine definitiven Neuigkeiten dazu, aber wir arbeiten hinter den Kulissen hart an diesem Neustart und erwarten, Sie kurzfristig ausführlicher zu informieren. In der Zwischenzeit wird die Produktion fortgesetzt, ebenso wie die Lieferung an die Versteigerung und an unsere Kunden."

Bereits im August hatte Aleia Roses unter finanziellen Schwierigkeiten gelitten. Man habe gewusst, wie viel Geld benötigt werden würde und dass es einige Jahre dauern würde, bis man schwarze Zahlen schreiben könnte, heiß es seinerzeit. Damals sollen insgesamt 3,2 Mio. Euro neu finanziert worden sein. Es hieß weiter, dass man intensiv gearbeitet und die notwendigen Schritte unternommen habe, um die Situation zu lösen. Aleia Roses hatte immer darauf hin gewiesen, dass die "enormen Investitionen" für die Inbetriebnahme eine "gewisse Laufzeit" erforderten, um positive Ergebnisse zu erzielen und die Situation des Unternehmens dem Businessplan entspräche. Was nun genau zu den Liquiditätsproblemen geführt hat, bleibt bisher unbeantwortet. 

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