- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Aleia Roses: Letzte Rosen versteigert
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Aleia Roses: Letzte Rosen versteigert
Aleia Roses lieferte seit Oktober 2019 die Premium-Qualität der Sorte Red Naomi!® auch bei der Veiling Rhein-Maas in Herongen an. Auch die Versteigerung von Rosen von Aleia an den niederländischen Versteigerungen von Royal FloraHolland geht dem Ende entgegen; auch dort werden fortan keine Rosen mehr angeliefert werden.
In Garray, 8 km entfernt von der nordspanischen Stadt Soria, steht ein knapp 15 ha großer Gewächshauskomplex, in dem Aleia Roses seit ein paar Jahren Schnittrosen der Sorte Red Naomi!® anbaute. Es war einer der größten Produktionsbetriebe für Rosen in Europa. Nach finanziellen Turbulenzen übernahm im Juli 2020 das nordamerikanische Unternehmen Full Moon die Leitung des Unternehmens. Der Rosenanbau sollte zunächst noch beibehalten werden, allerdings wurden Teile der Rosenfläche aufgegeben und mit dem Cannabisanbau "schrittweise" kombiniert. Nun wurde der Rosenanbau weiter eingeschränkt; eventuell soll mit dem Anbau von anderen Kulturen begonnen werden, da die sofortige komplette Umstellung des Betriebes auf Cannabis nicht möglich zu sein scheint.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.