Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ALDI SÜD und Vitarom: Bio-Tomaten aus NRW

ALDI SÜD bietet in Kooperation mit der Vitarom Straelen Bio GmbH Bio-Tomaten aus einem neu gebauten Gewächshaus am Niederrhein an. Die ersten Tomaten wurden im April 2026 geerntet und stehen seit Mai in den Filialen.

Bio-Tomaten aus NRW von ALDI SÜD und Vitarom Straelen. Bild: © ALDI SÜD.

Unterstützt durch Photovoltaik, Geothermie-Vorbereitung und KI-gesteuerte Bewässerung, wachsen die Tomaten direkt im Boden statt in substratbasierten Systemen. Damit stärkt ALDI SÜD die regionale Versorgung mit Bio-Gemüse in mehreren Bundesländern, insbesondere im bevölkerungsreichen Ballungsraum Nordrhein-Westfalen.

Regionale Bio-Tomaten in mehreren Bundesländern

ALDI SÜD gewährleistet eine stabile, regionale Versorgung mit frischen Bio-Gemüse zum ALDI Preis. Dabei sichert sich Vitarom langfristige Planungssicherheit. Seit Mai 2026 sind die Tomaten aus Straelen in ausgewählten Filialen erhältlich (bis Anfang November, KW 45):

In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Baden-Württemberg:

  • Bio Rispentomaten, 500g
  • Bio Dattelcherrytomaten, 250g

In Nordrhein-Westfalen:

  • Bio Cocktailrispentomaten, 250g

Auf 6,8 Hektar (rund 9,5 Fußballfelder) baut Vitarom Bio-Tomaten und Bio-Paprika an, die seit 2024 EU-Bio-Siegel zertifiziert sind. Die Pflanzen wachsen direkt im Boden statt in substratbasierten Systemen. Neben einer Holzheizung und einer Biogasanlage nutzt das Gewächshaus Strom aus Photovoltaik. Zusätzlich wird die Einbindung von Geothermie vorbereitet. Automatische Bewässerungssysteme und künstliche Intelligenz optimieren den Wasser- und Energieverbrauch. Angrenzend entsteht ein Biotop. Das Projekt, das von ALDI SÜD von Anfang an begleitet wurde, zählt zu den ersten großen Bio-Vorhaben im Rheinland.

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