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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ALDI SÜD: Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern
Viele Lebensmittel gelangen aufgrund optischer Makel nicht in die Regale der Supermärkte und werden aussortiert. Um auf diese Form der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen, bietet ALDI SÜD Möhren und Äpfel der Klasse II an. Die „Krummen Dinger“, wie sie bei ALDI SÜD gekennzeichnet werden, können Schönheitsfehler aufweisen. In puncto Geschmack stehen sie ihren makellosen Artgenossen aber in nichts nach. Die Bio-Karotten werden ab Ende August, die Äpfel ab Ende September bei ALDI SÜD erhältlich sein.
ALDI SÜD setzt Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette
Zu unförmig, zu schief und zu krumm - In der öffentlichen Diskussion werden Anforderungen an äußere Merkmale von Lebensmitteln als Hauptgrund für das Entstehen von Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette benannt. Im Fokus der Diskussion steht insbesondere der Bereich Obst und Gemüse.
„Mit dem Angebot ‘zweitklassiger‘ Ware erweitern wir unsere Toleranzen im Einkauf und setzen ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette. Gleichzeitig möchten wir unsere Kunden davon überzeugen, dass auch Obst- und Gemüse-Produkte mit kleinen optischen Fehlern trotzdem von ausgezeichneter geschmacklicher Qualität sein können“, erklärt Philipp Skorning, Group Buying Director und verantwortlich für Qualitätssicherung und Corporate Responsibility bei ALDI SÜD. Er ergänzt: „Wie viel Obst und Gemüse künftig in einer Packung Schönheitsfehler aufweisen, hängt von den landwirtschaftlichen Gegebenheiten, beispielsweise der Witterung, ab.“
Fachhochschule Münster analysiert die Wirkung
Das Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) der Fachhochschule Münster beschäftigt sich seit mehreren Jahren aktiv mit dem Thema der Reduktion von vermeidbaren Lebensmittelabfällen. In Kooperation mit ALDI SÜD werden sie den Verkauf der „Krummen Dinger“ begleiten und wissenschaftlich auswerten. Vorrangiges Ziel dabei ist, die Ursachen für Lebensmittelverluste zu erkennen und weitere Reduktionspotentiale zu identifizieren.
Engagement von ALDI SÜD gegen Lebensmittelverluste
Als Teilnehmer des EU-Projekts „REFRESH“ hat sich ALDI SÜD weiterhin dazu verpflichtet, mithilfe unterschiedlicher Maßnahmen daran mitzuwirken, Lebensmittelverluste und -abfälle zu verringern. (Quelle: ALDI SÜD)

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