Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ALDI Nord: Treibt Modernisierung seiner Logistik voran

Die Unternehmensgruppe ALDI Nord optimiert die Struktur der Logistik in Deutschland weiter. Dazu sollen die Regionalgesellschaften in Greven, Mittenwalde und Scharbeutz zum Jahreswechsel 2023/2024 geschlossen werden.

Im Großraum Berlin und Brandenburg betreibt die Gesellschaft in Mittenwalde 82 ALDI Märkte. Bild: ALDI Nord.

„In den Versorgungsgebieten dieser Gesellschaften wird es weiterhin die gleiche Anzahl an Filialen von ALDI Nord geben. Für die Kunden ändert sich somit nichts“, sagt Florian Scholbeck, Managing Director Communications bei ALDI Nord. Für die insgesamt rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Märkten der drei Gesellschaften – das sind ca. 85% der gesamten Belegschaften – werden sich keine wesentlichen Änderungen ergeben. Ihre Arbeitsverhältnisse gehen mit den Filialen auf die jeweils übernehmenden Regionalgesellschaften über.

„Die Schließung betrifft somit die Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung und der Logistik“, sagt Scholbeck. In den kommenden Monaten konzentriere man sich darauf, für die betroffenen Mitarbeiter Lösungen zu finden. „In den benachbarten Regionalgesellschaften werden einige Mitarbeiter sicherlich neue Jobs finden können“, sagt Scholbeck. Sollte das nicht möglich sein, steht ALDI Nord zu seiner sozialen Verantwortung. „Wir werden zeitnah mit dem jeweiligen Betriebsrat entsprechende Lösungen finden“, sagt Scholbeck. Wichtig seien rasche Gespräche und Verhandlungen. „So bekommen alle unsere Mitarbeiter so schnell es geht Klarheit, wie es weitergeht“, sagt Scholbeck mit Blick auf die bald beginnenden Gespräche.

„Die Optimierung der Logistik in der Unternehmensgruppe ist betriebswirtschaftlich begründet“, sagt Scholbeck. Mit der Neuordnung erreiche ALDI Nord eine optimierte Versorgung der Märkte und somit der Kunden. Zudem würden die zukunftssicheren Standorte im Bereich Logistik und Verwaltung gestärkt. (ALDI Nord)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.