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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Albtraum Schnecken: Warum Köder wirkungslos sein können
Pfluglose Bodenbearbeitung und Direktsaat hat sich in vielen Bereichen des Ackerbaus durchgesetzt. Aber: keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Der Genetzten Ackerschnecke (Deroceras reticulatum) bieten sich dort ideale Überlebensbedingungen.
Für die Schneckenbekämpfung werden in der Regel Schneckenköder auf der Basis von Methaldehyd oder Eisenphosphat eingesetzt, meist in Form von Pellets, Granulat oder in flüssiger Form. In West Oregon, USA, hat sich die Schneckenplage inzwischen zu einem wahren Albtraum für die Landwirte entwickelt. Rund 3,7 Mio. Dollar jährlich wenden sie für Köder auf, um die lästigen Schnecken los zu werden. Doch der Bekämpfungserfolg lässt zu wünschen übrig.
Schuld daran sind offensichtlich auch Regenwürmer, denen die Köder prima schmecken. Das fanden Wissenschaftler des Agricultural Research Service in Corvallis, Oregon, heraus. Sie beobachteten auf Versuchsflächen, dass die Hälfte der ausgebrachten Schneckenköder in weniger als zweieinhalb Tagen von Regenwürmern gefressen worden waren. Etwa 20% der Köder wurden an Ort und Stelle "verzehrt", in der Regel nahmen die Würmer die Pellets aber mit in ihre Verstecke. Bevorzugt wurden Köder in Pelletform.
Einen Zusammenhang zwischen Regenwurmdichte und dem Verschwinden der Köder konnten die Wissenschaftler nicht herstellen. Auf allen Beobachtungsflächen war aber nach sieben bis acht Tagen kein Köder mehr vorhanden. Die Wissenschaftler empfehlen, in Ackerkulturen mit hohem Marktwert die teureren Granulate und Flüssigmittel einzusetzen, die von den Regenwürmern offensichtlich eher verschmäht werden. (Quelle: www.aid.de)

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