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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Aktuelle Wetterwarnung: Schneedruckschäden vermeiden
Betroffen ist vermutlich ein breiter Streifen, der sich von Niedersachsen und dem Münsterland bis hin nach Brandenburg und Sachsen zieht. In Kombination mit Dauerfrosttemperaturen entstehen daraus leicht massive Schneedruckschäden in Gewächshäusern. Die Gartenbau-Versicherung rät daher ihren Mitgliedern dringend, die Wetterlage vor Ort wachsam zu beobachten und rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen.
„Unsere Erfahrung zeigt, dass oft einfache Maßnahmen reichen, um große Schäden zu vermeiden“, sagt Alexander von Kürten, Prokurist der Gartenbau-Versicherung. Bei beginnendem Schneefall sollten zunächst alle Wärme dämmenden Maßnahmen ausgesetzt werden. Außerdem sollte, soweit kulturtechnisch vertretbar, die Temperatur im Gewächshaus so erhöht werden, dass der Schnee abtauen kann. „Wenn auf den Gewächshausflächen erst einmal Schnee liegen bleibt, kann er durch verspätetes Hochfahren der Temperatur praktisch nicht mehr abgetaut werden. Schneedruckschäden sind dann vorprogrammiert“, so von Kürten weiter. Alternativ könnten gefährdete Stellen auch vorab gezielt gestützt werden, wie es zum Beispiel der Mitgliedsbetrieb Schachtschneider aus Neerstedt/Oldenburg vormacht. Dort wurden nach den ersten Warnungen in Windeseile heute bereits 250 Metallstützen verbaut, um die Dachflächen vorsorglich zu stützen. Solche Stützen können übrigens auch ausgeliehen werden. Wenn zu dem Schneefall schließlich auch noch Wind hinzukommt, so wie es von den Meteorologen abgekündigt wurde, kommt es zu Schneeverwehungen. Diese sollten – sofern möglich – von Dachflächen oder von der Stehwand entfernt werden.
„Was an diesem Wochenende vor allem im Norden gilt, empfehlen wir zur Bekämpfung von Schneedruckschäden grundsätzlich natürlich in ganz Deutschland“, sagt Alexander von Kürten abschließend mit Blick auf die winterliche Wetterlage in den nächsten Wochen. (GV)

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