- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Agroscope: Petition eingereicht
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Agroscope: Petition eingereicht
Eine jetzt eingereichte Petition fordert Bundespräsident Johann Schneider-Ammann auf, die Reorganisation der Forschungsanstalt Agroscope vorerst zu stoppen.
Vertreter der Forschungsanstalt Agroscope und des Personalverbands des Bundes haben heute bei der Bundeskanzlei eine Petition eingereicht. Unterschrieben wurde sie von 664 Personen, was rund 60% der Agroscope-Angestellten entspricht.
Anlass für die Petition ist die Anfang April 2016 angekündete Reorganisation, der 14 Kaderstellen zum Opfer fallen. Die Petition fordert Bundespräsident Johann Schneider-Ammann auf, die Umstrukturierung vorerst zu stoppen. Die Reform gefährde eine praxisnahe landwirtschaftliche Forschung und destabilisiere die Forschungsanstalt, befürchten die Petitionäre. Beim Agroscope-Personal herrsche grosse Unsicherheit und die Beziehung zur Geschäftsleitung sei von einem Vertrauensverlust geprägt, heisst es weiter. Beklagt wird zudem, dass mit den entlassenen Mitarbeitern viel Fachwissen verloren gehe und ein berufliches Netzwerk abhandenkomme, das für die Erreichung der Ziele zentral sei.
Die Geschäftsleitung von Agroscope betont, dass bei den heute bestehenden Forschungsgruppen keine Stellen abgebaut werden und dass die Reorganisation mehr Flexibilität und Effizienz bringe. (lid)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.