Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Agropole: Projekt fördert die Entwicklung einer Pflückhilfe

Das Agropole-Team freut sich über die Vergabe des dritten Innovationsgutscheins. Der Betrieb Schijnwerkers Blueberries BV aus Horst (Niederlande) arbeitet gemeinsam mit Magoley KG aus Kevelaer und Blueberry Giant GmbH & Co. KG aus Weeze an der Entwicklung einer Pflückhilfe für Blaubeeren.

Die Entwicklung einer Pflückhilfe für Blaubeeren wird gefördert. Bild: GABOT.

Während große Betriebe teilweise in maschinelle Erntemaschinen investieren, lohnt sich eine solche Investition nicht für kleinere Betriebe. Dennoch muss für die teils schwere körperliche Arbeit, die mit der Ernte der Blaubeeren verbunden ist, eine Lösung gefunden werden, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern bzw. die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Im Herbst 2021 wollen die drei Betriebe die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren.

Worum geht es bei den Innovationsgutscheinen?

Im Rahmen des deutsch-niederländischen INTERREG-Projekts „Agropole“ soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Akteuren aus dem Agrobusiness gestärkt und ein Netzwerk aufgebaut werden, das die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch intensiven Wissenstransfer und grenzüberschreitende Kooperationen stärkt. Das Agropole-Projekt startete im Juli 2019 und endet im Juni 2022. Im Rahmen des Projekts können bis zu sechs deutsch-niederländische Kooperationen in der Grenzregion Niederrhein/Provinz Limburg mit jeweils bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass diese Kooperation dazu dient, eine Innovation im Agrobusiness voranzutreiben.

Das Agropole-Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Niederland durchgeführt und durch die Europäische Union, das MWIDE NRW und die Provinz Limburg gefördert. (Agrobusiness Niederrhein)

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