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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Agrobusiness Niederrhein: Vier Hochbeete verschenkt
Die Garten-AG der Gesamtschule Kevelaer und Teilnehmende des Berufsbildungszentrums (BBZ) aus Geldern zeigen, wie wirkungsvoll praktische Bildung sein kann. Gemeinsam mit Agrobusiness Niederrhein und der Jugendberufsagentur Kevelaer wurde aus Abfallholz ein kreatives Lernprojekt. Was als Transportholz bei einem regionalen Unternehmen anfiel, wurde im BBZ Kleve aufbereitet, zu Bausätzen verarbeitet und anschließend im Jugendzentrum Kompass an die Jugendlichen übergeben.
Handwerk erleben – Verantwortung übernehmen
An drei Terminen hieß es: schleifen, bohren, verschrauben und bunt gestalten. Die jungen Menschen meisterten jeden Schritt selbst und sammelten dabei wertvolle handwerkliche und soziale Erfahrungen - ein Plus für ihre berufliche Zukunft.
Beide Gruppen entschieden sich, jeweils ein Hochbeet zu verschenken. Die Jugendlichen vom BBZ übergaben ihr Geschenk dem Adelheid-Haus. Die Überraschung war gelungen und die Freude der Bewohnerinnen und Bewohner riesig. Die Garten-AG übergab ihr Hochbeet an den städtischen Kindergarten „Spatzennest“. Auch hier war die Begeisterung groß – denn die Kinder erhielten ein "Blanko-Hochbeet" und können nun selbst kreativ werden.
Stimmen aus dem Projekt
Bürgermeister Dominik Pichler betont: „Dieses Projekt zeigt, wie wertvoll regionale Zusammenarbeit ist. Aus einem vermeintlichen Abfallprodukt ist etwas Nachhaltiges, Schönes und Sinnstiftendes entstanden – geschaffen von jungen Menschen, die praktisch lernen und zugleich etwas Gutes tun.“
Thorsten Stern berichtet im Gespräch mit Antenne Niederrhein: "Wir konnten Berufsbilder vorstellen wie Tischler bzw. den Bereich Gartenbau – die Grüne Branche, wofür wir Werbung machen", und betont: "Das sind Berufsfelder, die wir ganz praxisbezogen näherbringen wollen."
Lisa Biedermann vom BBZ ergänzt gegenüber dem Radiosender: "Das Besondere für unsere Teilnehmenden ist, dass sie selber das Ganze mit vorbereiten und aktiv sein können", so die Sozialpädagogin und fügt hinzu: "Der Kontakt zu anderen Menschen ist wichtig und dann noch den Einrichtungen eine Freude machen zu können, ist besonders wertvoll."
Die Kooperation zwischen Jugendberufsagentur, Agrobusiness Niederrhein, dem BBZ Geldern und der Gesamtschule Kevelaer zeigt, wie erfolgreich Nachhaltigkeit, Berufsorientierung und Engagement zusammenwirken können. Marcus Trappe, Koordinator im Interreg-Projekt Agropole Innovates von Agrobusiness Niederrhein, fasst zusammen: „Hier wurde gezeigt, dass Kreislaufwirtschaft nicht nur ein Konzept ist, sondern praktisch funktioniert. Aus Abfallholz wurde ein Bildungsprojekt – und am Ende ein Geschenk.“

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