Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Agrobusiness: Feiert 100. Vereinsmitglied

„Es gibt etwas zu feiern!“, freut sich Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführung von Agrobusiness Niederrhein e.V. Der Verein zählt sein 100. Mitglied und dankt allen Vereinsmitgliedern für das langjährige Vertrauen. Bactiva aus Straelen ist das 100. Mitglied und zusammen wurde die eigens dafür gebackene Torte verzehrt.

v.l. Elena Holthausen (Bactiva), Kathrin Poetschki (Agrobusiness Niederrhein), Hendrik Wahn und Laura Kohle (beide Bactiva), Kirsten Hammans, Anke Schirocki und Simone de la Motte (alle drei Agrobusiness Niederrhein), feiern das 100. Vereinsmitglied. Bild: Agrobusiness Niederrhein e.V.

Bactiva GmbH ist ein Beispiel für ein Mitglied aus der Wertschöpfungskette Agrobusiness. Die Mitglieder verbindet, dass sie mit ihren Dienstleistungen und Produkten dazu beitragen, dass eine breite Palette an pflanzlichen und tierischen Produkten vom Niederrhein in vielfältiger Form und hoher Qualität zu Endverbraucherinnen und -verbrauchern gelangt.

Die Branche hat eine hohe Bedeutung am Niederrhein. Viele Mitglieder sind schon seit vielen Jahren dabei und haben den Verein bereits bei seiner Gründung 2011 begleitet. Heute zählt der Verein 81 Unternehmen, 3 Verbände, 13 öffentliche Einrichtungen und 3 Hochschulen zu seinen Vereinsmitgliedern. Die Mitglieder profitieren von dem Angebot zum Austausch und zur Kommunikation unter den Akteuren entlang der Wertschöpfungskette, vom intensiven Wissenstransfer zu innovativen Themen oder von spannenden Betriebsbesuchen. Alle Aktivitäten werden von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit begleitet, denn alle Akteure in der Region sollen sehen, welche erfolgreichen, spannenden und innovativen Unternehmen der Niederrhein zu bieten hat, wenn es um Gartenbau und Landwirtschaft sowie die gesamte Wertschöpfungskette des Agrobusiness geht. Das unterstützt auch die Jobbörse auf der Internetseite von Agrobusiness Niederrhein, in die Unternehmen kostenfrei ihre Inserate veröffentlichen können.

„Wir sind stolz auf die Wirtschaftskraft der Branche in der Region“, sagt Sven Kaiser, Vorsitzender des Vereins und Bürgermeister der Stadt Geldern. „Unser Wohlstand in der Region hängt auch von den Arbeitgebern dieser Branche ab“ fügt er hinzu. „Wir wollen dem Agrobusiness und damit den Unternehmen in der Region ein positives Gesicht geben“, sagt Dr. Anke Schirocki, „das machen wir durch Öffentlichkeitsarbeit zu Unternehmen und Themen der Branche. Schüler, Studenten und potentielle Fachkräfte können sich mittlerweile ihren Arbeitgeber aussuchen und dann fällt die Entscheidung schnell auf Unternehmen, die ein positives Image ausstrahlen“, fügt sie hinzu. Auch deshalb hat Agrobusiness Niederrhein das Image der Branche im Fokus. Das Image der Branche ist die Grundlage für das Interesse eines potentiellen Arbeitnehmers, das Image des Unternehmens kommt dann noch oben drauf.

Das 100. Mitglied Bactiva GmbH vertreibt Bodenhilfsstoffe auf Basis nützlicher Mikroorganismen für den Gartenbau und die Landwirtschaft. Die natürlichen Mikroorganismen stärken die Wurzeln und schaffen insgesamt bessere Wachstumsbedingungen, von denen die Vitalität der Pflanzen profitiert. Der Sitz des Unternehmens ist in Straelen und damit in Mitten der wichtigsten Gartenbauregion Deutschlands. Bactiva nutzt die Angebote des Vereins, um Wissen auch über den Tellerrand hinaus aufzubauen, sein Netzwerk und seinen Bekanntheitsgrad in der Region zu stärken und über das Angebot der Jobbörse Personal für die Firma zu gewinnen.

Das Netzwerk und damit jedes Vereinsmitglied profitiert von jedem neuen Mitglied, das seine Kompetenzen in den Austausch einbringt. Darüber hinaus wird die Gemeinschaft gestärkt und kann so zeigen, wie bedeutsam die Branche für die Region ist. Mit diesem Ausblick sind neue Mitglieder willkommen, die von den Leistungen des Vereins profitieren und durch ihre Mitgliedschaft die Branche in ihrer Bedeutung und Wahrnehmung stärken. (Agrobusiness)

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