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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
AgriDirect: Niederländische Agrarbetriebe wollen weiter wachsen
Wie im Vorjahr halten sich niederländische Landwirte und Gärtner mit Optimusmus zurück. Dennoch steigt in der Brache der Prozentsatz der erweiterungswilligen Unternehmer leicht an; gleichzeitig bleibt der Prozentsatz von Betriebsinhabern mit Aufgabeplänen stabil. Allerdings gibt es weiter Probleme bei der Suche nach einem Unternehmensnachfolger. Das geht aus aktuellen Zahlen der auf landwirtschaftliche Marktforschung spzialisierten Agentur AgriDirect hervor. Danach planen 26,9% der niederländischen Landwirtschaftsunternehmen das Geschäft zu erweitern. Dies ist ein leichter Anstieg gegenüber 2013, als 26,6% der Landwirte und Gärtner Expansionspläne hatten. Durchschnittlich 5,8% der Landwirte in den Niederlanden planen, die Geschäftstätigkeit zu beenden. Im Jahr 2013 waren es 5,9%.
Immer weniger Nachfolger stehen bereit
So wie im Jahr 2013 ist der Anteil der Nachfolger, die bereit sind den Staffelstab zu übernehmen, weiter gefallen. Sektorübergreifend können sich 34,7% der niederländischen Landwirte und Gärtner (mit einem Betriebsleiter von 50 Jahren oder älter), auf einen Nachfolger freuen. Innerhalb des Gartenbausektors setzt sich der Rückgang der Zahl der zur Verfügung stehenden Nachfolger weiter fort und erreicht im Jahr 2014 mit 24,3% den bisherigen Tiefstwert.

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