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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Agri-Photovoltaik: Traum und Wirklichkeit
„So einfach, wie sich das Otto Normalverbraucher aber auch einige Politiker vorstellen, ist Agri-PV nicht. Die Erzeugung von Solarstrom auf landwirtschaftlichen Flächen in Kombination mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen bringt nicht nur Vorteile“, erklärt Jochen Oestmann, Vorsitzender des Ausschuss Erneuerbare Energien im Landvolk Niedersachsen. Der Kreislandwirt lädt daher gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Gerhard Schwetje, zum Online-Symposium Agri-PV am 4. November ein. Landwirtschaftskammer und das Landvolk Niedersachsen wollen kritisch hinterfragen und mit Antworten zur Klärung beitragen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.
Die Hauptfrage, die sich beim Stichwort Agri-PV aufdrängt, lautet: Hält Agri-PV das, was es verspricht? Nämlich eine echte Doppelnutzung mit landwirtschaftlicher Erzeugung und gleichzeitiger Produktion von Strom auf ein- und derselben Fläche? Und kann mit Agri-PV durch Doppelnutzung im Vergleich zu reiner Agrarnutzung oder reiner Photovoltaiknutzung gar ein höherer Gewinn erzielt werden? Auch im Hinblick auf die aktuelle Energiekrise stellt sich Landwirten die Frage, ob Agri-PV die Landnutzungseffizienz in Synergie mit Photovoltaik erhöhen kann. Wenn ja, welche Konzepte gibt es und in welcher Kombination sind sie wirtschaftlich sinnvoll? „Und zuguterletzt dürfen die rechtlichen Hürden und Grenzen aus planerischer und wirtschaftlicher Sicht nicht außer Acht gelassen werden“, fügt Harald Wedemeyer, Rechtsanwalt beim Landvolk Niedersachsen und Experte im Rechtsbereich Erneuerbare Energien hinzu. Er wird dazu am Ende der Veranstaltung referieren.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, an landwirtschaftliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie an Vertreterinnen und Vertreter im kommunalpolitischen Bereich gleichermaßen. Sie beginnt am 4. November um 9.30 Uhr und endet gegen 13 Uhr. Die Teilnahme an diesem Webseminar ist kostenfrei. (LPD)

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