Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

AGRAVIS: Langfristig stabil und verantwortungsvoll wachsen

In einem von Strukturwandel, geopolitischen Unsicherheiten und hohen Transformationsanforderungen geprägten Marktumfeld setzt die AGRAVIS Raiffeisen AG auch in Zukunft auf ein wirtschaftlich solides Fundament, klare Prioritäten im Kerngeschäft und gezielte Zukunftsinvestitionen. Der Konzern richtet seine Strategie dabei konsequent auf langfristige Stabilität und verantwortungsvolles Wachstum aus.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierhaltung, Pflanzenbau und Agrartechnik.

Stabilität bedeutet für uns keinen Stillstand, sondern die Fähigkeit, uns verantwortungsvoll weiterzuentwickeln“, betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Köckler während der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Oldenburg. Grundlage der strategischen Ausrichtung seien Marktverständnis, ein kundenorientiertes Handeln, operative Exzellenz und eine wertebasierte, genossenschaftliche Unternehmenskultur. „Wir wirtschaften mit Weitblick, generationenübergreifend und mit Verantwortung – für unsere Eigentümerinnen und Eigentümer, für die Landwirtschaft und für die Menschen in den Regionen, in denen wir arbeiten“, so Dr. Köckler wörtlich vor den rund 500 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären sowie Gästen.

Auftrag der AGRAVIS sei es, die Landwirtschaft zu stärken: „Wirtschaftlich, technologisch und emotional.“ Denn die Landwirtschaft sei systemrelevant und damit unverzichtbar. „Sie liefert Nahrung, Energie und Rohstoffe. Sie gestaltet Landschaften, erhält Biodiversität und prägt ländliche Räume“, stellte Dr. Köckler heraus. Deshalb brauche es Mut für moderne Nutztierhaltung, innovativen Pflanzenbau und eine innovativ-nachhaltige Landwirtschaft, die ökonomisch tragfähig sowie gesellschaftlich akzeptiert sei. Die AGRAVIS werde daher ihr Kerngeschäft in den Sparten Agrar Großhandel, Agrar Landwirtschaft, Technik, Märkte und Energie weiter stärken – auch durch gezielte Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur. Köckler nannte in diesem Zusammenhang ein Investitionsvolumen von 300 Mio. Euro für die nächsten drei Jahre, um damit den Kundennutzen weiter zu steigern, die Schlagkraft zu erhöhen und Prozesse zu optimieren.

Um zusätzliche Wachstumspotenziale zu heben, schaut die AGRAVIS inzwischen aber auch über ihr angestammtes Arbeitsgebiet hinaus nach Süddeutschland. Hier bietet sich das Unternehmen als Großhandelspartner für die dort tätigen regionalen Raiffeisen- Genossenschaften an. „Wir stehen für gemeinsames Wachstum und Weiterentwicklung – über Generationen. Wir gestalten genossenschaftliche Zukunft gemeinsam, denn wir respektieren die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Genossenschaft vor Ort“, unterstrich Dr. Köckler nochmals nachdrücklich, dass nicht daran gedacht sei, in das Direktgeschäft mit der Landwirtschaft einzutreten.

Fortsetzen wird die AGRAVIS ihren strategischen Energieumbau. Ziel ist es, möglichst 80% des benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Auch der weitere Rollout der einheitlichen Warenwirtschaft bleibt ein zentraler Punkt auf der strategischen To-do-Liste. „Wir schaffen damit nicht nur einheitliche Prozesse auf SAP-S4/HANA-Basis, sondern liefern damit Bausteine für Effizienzsteigerungen“, erläuterte der Konzernchef den Nutzen. Zudem werde man die digitalen Plattformen für die unterschiedlichen Geschäftsbeziehungen (B2B, B2F, B2C) im genossenschaftlichen Verbund weiter ausbauen. Akoro als Plattform für die Landwirtschaft, das Großhandelsportal myfarmvis- b2b und raiffeisenmarkt.de als Plattform für die Endkundinnen und -kunden würden Schritt für Schritt weiterentwickelt – stets mit dem Ziel, auch hier mehr Geschäft abzubilden.

„Unser Glas ist halbvoll. Wir glauben an die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft und an die Stärke genossenschaftlicher Lösungen“, fasste Dr. Köckler zusammen. Mit einem klaren Fokus auf Kerngeschäft, Innovation und partnerschaftliche Zusammenarbeit wolle der Konzern auch künftig der verlässliche Partner für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum sein.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.