Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

AGRAVIS: Geschäftsjahr zukunftssicher bewältigt

Der AGRAVIS-Konzern präsentierte der Hauptversammlung positive Kennzahlen 2022.

Hauptversammlung 2023 von AGRAVIS. Bild: AGRAVIS.

„Die AGRAVIS hat in einem herausfordernden Geschäftsjahr 2022 bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen gemeinsam mit dem genossenschaftlichen Verbund einen Beitrag für die Versorgung und für die Ernährungssicherheit leistet“: Mit diesen Worten blickte Finanzvorstand Hermann Hesseler während der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Osnabrück auf das zurückliegende Geschäftsjahr zurück.

Positive Kennzahlen und eine solide Finanzstruktur

Bei Umsatz und Ergebnis wurden die Planzahlen vorwiegend preisbedingt signifikant übertroffen. Aber auch operativ haben alle Sparten und Gesellschaften hierzu beigetragen. „In politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich fordernder Zeit hat der Konzern seine Marktstellung im wettbewerbsintensiven Agrarhandel somit behauptet“, hob Hermann Hesseler vor den rund 600 Aktionär:innen und Gästen hervor. Die AGRAVIS realisierte in 2022 einen Konzernumsatz von 9,4 Mrd. Euro, rund 2 Mrd. Euro mehr als im Jahr zuvor. Verbunden mit dem Umsatzanstieg ist auch das Ergebnis vor Steuern auf 61,5 Mio. Euro (2021: 33,2 Mio. Euro) mitgewachsen. Zugleich habe die AGRAVIS eine solide Risikovorsorge treffen können. „Damit haben wir das Geschäftsjahr zukunftssichernd bewältigt“, fasste der Finanzvorstand zusammen. Der AGRAVIS-Konzern verfügt weiterhin über eine solide Finanzstruktur. Durch die erfolgreiche Platzierung von Schuldscheindarlehen in Höhe von rund 95 Mio. Euro wurde die Finanzierungsbasis im Geschäftsjahr 2022 verbreitert. Die Eigenkapitalausstattung wurde um 37 Mio. Euro auf 631 Mio. Euro erhöht.

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