Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

AGRAVIS: Baut genossenschaftliche Zusammenarbeit aus

Die AGRAVIS Raiffeisen AG will die Zusammenarbeit mit ihren genossenschaftlichen Partnern ausbauen. Genossenschaftliche Unternehmen halten rund 60% des AGRAVIS-Aktienkapitals und stehen für rund ein Viertel des AGRAVIS-Umsatzes von über 6 Mrd. Euro.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG will die Zusammenarbeit mit ihren genossenschaftlichen Partnern ausbauen. Genossenschaftliche Unternehmen halten rund 60% des AGRAVIS-Aktienkapitals und stehen für rund ein Viertel des AGRAVIS-Umsatzes von über 6 Mrd. Euro. Insgesamt gibt es im Arbeitsgebiet der AGRAVIS noch rund 110 Genossenschaften. Dabei stehen die Raiffeisen-Genossenschaften genauso wie die Landwirtschaft vor den Herausforderungen des weiteren Strukturwandels.

„Die Raiffeisen-Genossenschaften sind nicht nur Aktionäre der AGRAVIS, sondern insbesondere auch Kunden in unserem genossenschaftlichen Verbundsystem. Diese genossenschaftliche Zusammenarbeit ist ein Alleinstellungsmerkmal in unserem Marktumfeld. Deshalb ist es unser strategisches Ziel, diese genossenschaftliche Zusammenarbeit auszubauen“, beschreibt Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Auf dem Weg dorthin wird die AGRAVIS auf das Know-how von Hans-Georg Bruns setzen, der bis Ende September 2017 noch stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der AGRAVIS Raiffeisen AG ist und dann sein eigenes Unternehmen für betriebswirtschaftliche Beratungen gründet. Bruns hat jahrzehntelange Erfahrung in der genossenschaftlichen Zusammenarbeit, ist anerkannter Gesprächspartner im Bereich der Unternehmensorganisation und -entwicklung sowie Experte in Sachen Compliance und Revision. „Der Schritt, mit einem eigenen Beratungsunternehmen neue und andere Wege zu gehen, ist in letzter Zeit gereift. Ich glaube, es ist für alle Seiten eine Win-win-Situation“, macht Hans-Georg Bruns deutlich. „Insbesondere durch die vereinbarte enge Anbindung an den Vorstandsvorsitzenden der AGRAVIS Raiffeisen AG bestehen hier gute Entwicklungsmöglichkeiten, innovative Ansätze in der Zusammenarbeit mit den Genossenschaften auf- und auszubauen.“

Bruns will in seiner neuen, selbstständigen Beraterfunktion auch für die AGRAVIS-Gruppe strategisch und operativ die Zusammenarbeit im genossenschaftlichen Verbund weiter stabilisieren und ausbauen. „Wir haben hier gemeinsam Zielvorgaben entwickelt. Ich bin überzeugt, dass wir mit Herrn Bruns als Berater an der Seite diese Ziele erreichen werden“, macht Rickmers deutlich. „Gleichzeitig nutzen wir die Chance, durch die neue Ausrichtung von Herrn Bruns, andere Schwerpunkte im AGRAVIS-Vorstand zu setzen und ein operativ tätiges Vorstandsmitglied zu suchen.“ Diese Suche laufe jetzt an. „Ich bin sicher, dass somit ein gut vorbereiteter, vernünftiger Wechsel zu Ende September 2017 gelingt.“

Der 57-jährige Bruns war zunächst als Generalbevollmächtigter, dann als stellvertretendes Vorstandsmitglied für die AGRAVIS aktiv. Zuvor war er unter anderem als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer beim Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. beschäftigt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.