Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Agrarrat: Etappenziel bei der GAP erreicht

Die 27 EU-Agrarministerinnen und -minister haben sich gestern Abend in Luxemburg nach langen und intensiven Verhandlungen einstimmig auf eine partielle Allgemeine Ausrichtung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 verständigt. Damit konnte ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität für die einzelnen Mitgliedstaaten und einem gemeinsamen Rahmen auf EU-Ebene erreicht werden.

Die ersten Hektare können wie bisher gefördert werden. Bild: GABOT.

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, konnte insbesondere wesentliche Vereinfachungen für die Mitgliedstaaten durchsetzen. Auf deutsche Initiative hin sind bei der Ausgestaltung der Förderung nun deutlich mehr Maßnahmen freiwillig, z.B. die Kleinerzeugerregelung oder auch der neue Förderansatz für betriebliche Umstellungsmaßnahmen. Somit kann den spezifischen nationalen und regionalen Gegebenheiten in den Mitgliedstaaten besser Rechnung getragen werden. Zudem haben sich die Agrarminister darauf verständigt, dass die Unterstützung für Junglandwirte ausgebaut wird und dass die Mitgliedstaaten wie bisher die ersten Hektare zur besseren Berücksichtigung der unterschiedlichen Betriebsstrukturen fördern können. Der Rat hat nun ein robustes Mandat für die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament.

Dazu sagt Bundesminister Rainer: „Wir haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. Diese Einigung stellt einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft dar. Allerdings sind vor allem Fragen der Finanzausstattung noch Gegenstand der laufenden Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen.“

 

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