Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Agrarpolitik: Was kommt nach 2020?

Erste Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes zum Votum des EP-Agrarausschusses über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020.

"Europa-Abgeordnete suchen die Balance zwischen Landwirtschaft und Umwelt", so Rukwied. Bild: DBV.

Die Beschlüsse des Agrarausschusses des Europäischen Parlaments zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bewertet Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): „Der Ausschuss sucht die Balance zwischen den wirtschaftlichen Erfordernissen der Landwirtschaft, der ländlichen Räume und der Umwelt. Trotz eines geplanten, geringeren Agrarbudgets wird den Landwirten aber abverlangt, zusätzliche gesellschaftliche Leistungen zu erbringen. Wichtig sind daher die Signale für einen weiterhin fundamentalen Anteil der Direktzahlungen innerhalb der ersten Säule der GAP. Das Votum deutet auch auf einen pragmatischen Umgang mit dem sensiblen Thema der Kappung und des Eco-Schemes hin. Dringend erforderlich ist nach Einschätzung von DBV-Präsident Rukwied die Befassung mit Übergangsregelungen: „Die reformierte GAP-Förderung wird aus heutiger Sicht voraussichtlich nicht ab Anfang 2021 starten können. Die Landwirte benötigen Verlässlichkeit und schnell Klarheit. Die EU-Kommission muss daher in Kürze Übergangsregelungen vorlegen.“

Tendenziell kritisch bewertet der DBV das parlamentarische Votum im Bereich der Gemeinsamen Marktordnung. „Es darf abgesehen vom Sicherheitsnetz für Krisensituationen keine Rolle rückwärts zu staatlichen Regulierungen der Agrarmärkte geben“, so Rukwied. (DBV)

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