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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
AGDW: Nächster Kanzlerbaum kommt aus Rheinland-Pfalz
Der Weihnachtsbaum für das Bundeskanzleramt in Berlin, den die AGDW – Die Waldeigentümer traditionell jedes Jahr übergibt, kommt in diesem Jahr aus Boppard in Rheinland-Pfalz. Damit ist in diesem Winter wieder eine Kommune an der Reihe, die den Baum für das Kanzleramt aussucht. Immerhin sind rund 20% des Waldes in Deutschland im Besitz von Kommunen und Körperschaften. „Kommunales Waldeigentum hat gerade durch die diversen Ansprüche der urbanen Bevölkerung an ‚ihren‘ Wald einen Sonderstatus bei den Besitzarten“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Unsere Kommunen zeigen eindrucksvoll, wie Multifunktionalität und verantwortungsvolles Wirtschaften in unseren Wäldern durch die Forstpartie praktiziert wird.“
Rheinland-Pfalz zählt mit über 42% Wald nicht nur zu den waldreichsten Bundesländern in Deutschland und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt. Der Wald dieses Bundeslandes ist zudem mit einem Anteil von gut 46% überwiegend in kommunaler Hand. „Der kommunale Waldbesitz spielt in unserem Bundesland eine zentrale Rolle“, sagte Hans-Günter Fischer, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes für Rheinland-Pfalz und selbst Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz. „Daher freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr mit einem rheinland-pfälzischen Baum für Weihnachtsstimmung vor dem Kanzleramt sorgen können.“
Auch der Kommunalwald orientiert sich an den Werten und Prinzipien der nachhaltigen Forstwirtschaft. „Der rund 3.000 Hektar umfassende Stadtwald Boppard ist unseren Bürgerinnen und Bürgern ans Herz gewachsen. Er dient uns und unseren Gästen nicht nur zur Naherholung, sondern trägt auch entscheidend zu unserem Wohlstand bei“, sagte Dr. Walter Bersch, Bürgermeister von Boppard. „Daher bewirtschaften wir ihn auch im Interesse unserer Kinder und Kindeskinder nachhaltig.“
Im bundesweiten Vergleich ist der rheinland-pfälzische Privatwald der kleinststrukturierteste aller Länder. Es gibt rund 330.000 Privatwaldeigentümerinnen und -eigentümer, dabei liegt die durchschnittliche Flächengröße unter einem Hektar. „Unser Bundesland hat ein großes Pfund in der Hand: Aufgrund der vielen Eigentümer gibt es eine große Verbundenheit mit dem Wald und seiner Bewirtschaftung“, sagte Hans-Günter Fischer.

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