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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
AG Mittelstand: Hofft auf weichen Brexit
Für den Mittelstand in Deutschland ist die für Sonntag geplante Unterzeichnung des Brexit-Abkommens mit dem Vereinigten Königreich durch die europäischen Staats- und Regierungschefs ein wichtiger Schritt, um einen harten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) zu vermeiden.
Wenn das Abkommen von den Parlamenten der EU und des Vereinigten Königreichs ratifiziert wird, dürften nach Ansicht der in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand zusammenarbeitenden deutschen Mittelstandsverbände die Auswirkungen des Brexits auf den Waren- und Dienstleistungshandel zumindest für die Dauer der vorgesehenen Übergangsphase überschaubar bleiben, größerer Schaden würde vorerst abgewendet.
Unklar sei aber, ob das Abkommen im britischen Parlament die notwendige Mehrheit erhalten wird. Für den Fall, dass das Abkommen scheitere und es danach doch zu einem harten Brexit komme, rechnen die Verbände mit schwerwiegenden negativen Folgen für die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals. Die EU-Kommission und die Bundesregierung sollten in einem solchen Fall schnell Übergangsregelungen für den Waren- und Dienstleistungsverkehr in Kraft setzen, die auch für diesen Fall Planungssicherheit schaffen und die mit dem Brexit verbundenen Kosten für die hiesige Wirtschaft minimieren.
Nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand wäre im Falle eines harten Brexits im Vereinigten Königreich ein spürbarer Wachstumsrückgang zu erwarten, der sich langfristig auf bis zu drei Prozentpunkte der Wirtschaftsleistung belaufen könnte. Auch im Euroraum würde die Konjunktur geschwächt, die Einbuße dürfte auf lange Sicht bei rund einem halben Prozentpunkt liegen. Das ist besorgniserregend. (HDE)

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