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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Aeternitas: Studie zur Zukunft der Bestattungskultur
Orte sind nicht einfach da. Dass Atmosphären, gestalterische Raffinessen und die Menschen in ihnen sie hervorbringen, gehört zum Alltagwissen. Die Befindlichkeiten des Alltags im harmonischen Beieinander aufzuheben, lehren uns Lifestyle-Angebote. Dies gilt auch für die symbolische Gemeinschaft mit den Toten. Sterben und Tod werden in der ästhetischen Erfahrung bedeutsam. Selbst im Traueralltag wird das Schulen ästhetischer Empfindungen zum Muss. "Dabei war das Zusammenspiel verschiedenster Trauer- und Erinnerungsmedien zur keiner Zeit so intensiv wie heute", bemerkt die Kulturwissenschaftlerin Dr. Traute Helmers. Totengedenken werde, obwohl für das Fortbestehen von Gesellschaften unverzichtbar, als Liebesdienst statt als Arbeit wahrgenommen.
Die Kurzstudie der Autorin ist der jüngste Beitrag der von der Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. ins Leben gerufenen Initiative "Zukunft gestalten". Aeternitas bringt Fachöffentlichkeiten aus Bestattungswesen, Kunst, Architektur, Religion und Wissenschaft ins Gespräch. Was erwarten und reflektieren die Menschen an Orten, an denen sie sich von Verstorbenen verabschieden oder sich der Toten erinnern wollen? Woran orientieren sie sich?
Traute Helmers sucht die für die Toten bereiteten "schönen Orte" auf und diskutiert deren Fallstricke. Indem sie an die Geschichte von Krankenhaus, Kapelle und Friedhof anknüpft, stellt sie die Verhaltenszwänge von Orten und Arrangements zur Disposition. Die Feierlichkeit der offiziellen Trauerfeier verlagert sich verstärkt in die Aufbahrungssituation hinein. Individuell gebastelte Ausstattungen treten auf Augenhöhe mit gekonnten, gesellschaftlich erwünschten Arrangements. Eine gesellschaftliche Bottom-Up-Bewegung könnte den Friedhof zu einem "multikulturellen Gemeinschaftsgarten" hin verändern. Und schließlich prognostiziert die Autorin einen Umschwung hin zur Erinnerungslust als Gegensatz zur Erinnerungslast.
Neben den oben genannten Personengruppen sind auch interessierte Andere herzlich eingeladen, das Bestattungswesen bzw. die Abschieds- und Erinnerungskultur mitzugestalten. Die Initiative "Zukunft gestalten" ist unter dem Link: www.aeternitas.de/inhalt/zukunft_gestalten im Internet zu finden.

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