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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
AdJ: Mitgliederversammlung 2023
Mitgliederversammlungen müssen keine trockene Angelegenheit sein. Mit einer bunten Mischung aus verbandspolitischen Themen und viel Freude am Beisammensein machten die Junggärtner ihr Wochenende in Grünberg zu einem Treffen der besonderen Art. Nach offizieller Eröffnung am Freitagabend und Besprechung aller wichtigen Tagungspunkte begrüßte schließlich das Ammerland zum traditionellen Länderabend und stellte sich in lockerer Atmosphäre mit heiterem Fragequiz als Gastgeber für die Mitgliederversammlung II im Herbst vor. Zwischen Spezialwissen und Rateglück konnten sich die Teilnehmenden in Dreiereams beweisen und gemeinsam über Gewohnheiten und Eigenheiten des Landesverbandes rätseln. Am Ende durfte der Hauptpreis, ein geräucherter Aal, seine lange Reise aus dem Ammerland bis in den Süden Deutschlands fortsetzen.
Kein Quiz, aber genauso spannend: mit der Weiterentwicklung und Neuordnung des Vereins standen gleich am nächsten Morgen Fragen der Entscheidung auf der Junggärtner-Agenda. In Anknüpfung an ihr Januartreffen zur Verbandsentwicklung berieten die Mitglieder über die Verjüngung alter Strukturen und Möglichkeiten, den Herausforderungen einer schnelllebigen Zeit auch in Zukunft gewachsen zu sein. Doch immerhin ist Wachstum das angestammte Milieu der Gärtner*innen; und so dauerte es auch nicht lange, bis sich Ideenaustausch, angeregte Diskussionen und Motivation im Raum zu drei zukunftsweisenden Projektgruppen verdichten konnten. Wer Interesse und vor allem Spaß daran hat nicht nur Fragen, sondern gemeinsame Lösungen für die Themenbereiche 1.„Struktur“, 2. „Selbstpräsentation“ und 3. „Mitgliederkommunikation“ zu finden, ist dazu aufgerufen den Projektgruppen beizutreten. Denn jetzt, so wurde während der gesamten Mitgliederversammlung deutlich, ist der Zeitpunkt Veränderung aktiv zu gestalten und die Zielrichtung des Vereins mitzubestimmen.
Bewegt ging es auch nachmittags weiter. Die Wanderung auf den nahegelegenen Hoherodskopf im Vogelsberg und der Besuch des örtlichen Vulkaneum wurden nicht nur von Sonnenschein und Schnee begleitet, sondern vereinten im Freizeitprogramm dieses Tages fachliche Informationen über den vulkanischen Ursprung des sonst grünen Mittelgebirges mit besten Aussichten auf die gärtnerisch-malerische Landschaft der Umgebung. Mit besten Aussichten rundete auch der letzte Tag in Grünberg die Versammlung der Junggärtner ab. Getragen von der positiven Aufbruchsstimmung des Vortags wurde die bereits 2021 auf den Weg gebrachte Satzungsänderung zur Schaffung von Landesnetzwerken einstimmig angenommen; Landesnetzwerke sollen Prozesse von lokaler Organisation und Entscheidungsfindung fortan dort erleichtern, wo es in den vergangenen Jahren an personellen und logistischen Strukturen mangelte. Im angeschlossenen Delegiertengespräch berichteten die Landesverbände, das Netzwerk junger Obstbauern und das Netzwerk junger Staudengärtner über Aktivitäten und Vorhaben im laufenden Kalenderjahr und gaben einen Vorgeschmack darauf, womit sich auch Landesnetzwerke mit ihrer Neugründung befassen dürfen.
Aufregend Neues gab es zu guter Letzt vor allem auch für den Bundesvorstand der Junggärtner: mit der Niederlegung ihres Amtes als erste Vorsitzende wurde Raphaela Gerlach nach Jahren des Engagements in ihre wohlverdiente „Junggärtner-Rente“ entlassen. Doch adäquate Nachfolge muss nicht lange auf sich warten lassen. Gleich im Anschluss auf die Bekanntmachung wurde Eva Domes mit einstimmigem Wahlergebnis als Nachfolgerin für den Posten bestimmt und bekleidet fortan das Amt der ersten Vorsitzenden der Junggärtner. Im selben Zuge wurden André Saathoff und Timo Riering zum jeweils ersten und zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. So fielen zum Abschluss der Mitgliederversammlung Abschied und Begrüßung zusammen,
wie auch jedes Ende einen Anfang nach sich zieht. Schließlich konnte das Treffen in Grünberg die richtigen Antworten auf drängende Fragen liefern und einige Klarheit darüber schaffen, welche Zielrichtung die Junggärtner in Zukunft einschlagen werden. Mit großen Schritten ging es bereits jetzt schon los. (AdJ)

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