Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

AdJ: Der Beruf des Gemüsegärtners

Der Gemüseanbau gewinnt zunehmend an Bedeutung und die Nachfrage nach regionalem Gemüse steigt stetig an. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, ist entsprechendes Fachpersonal notwendig.

Der Gemüseanbau gewinnt zunehmend an Bedeutung und die Nachfrage nach regionalem Gemüse steigt stetig an. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, ist entsprechendes Fachpersonal notwendig. Begeisterung zum Erlernen eines grünen Berufes, zum Beispiel des Gemüsegärtners, erreicht man mit praktischen Aktionen. Diese Notwendigkeit erkannte auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Fürth, und führte ein Pilotprojekt mit 15 Schülerinnen und Schülern durch. Das Ziel der Aktion war, den Beruf des Gärtners und insbesondere des Gemüsegärtners bei Schülern der siebten und achten Jahrgangsstufe bekannt zu machen.

Dabei hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, das Berufsbild in all seinen Facetten zu erleben. Das konkrete Thema lautete "Aussaat, Pflege und Vermarktung neuer Salatsorten". Hierfür pflanzten die Schüler verschiedene Salatsorten an, sorgten für eine ausreichende Bewässerung, jäteten Unkraut und arbeiteten zusätzlich in Gewächshäusern für den Tomaten- und Gurkenanbau. Ihre mathematischen Kenntnisse konnten die Schüler bei der Düngemittelberechnung und bei der Berechnung der Preisuntergrenze unter Beweis stellen. Am Ende des Projektes verkauften die Jugendlichen die Salatköpfe und lernten auf diese Weise den Aspekt der Vermarktung kennen.

Alle Beteiligten äußerten sich sehr positiv zum Verlauf des Projektes. Die Schüler hatten Spaß und waren interessiert bei der Sache. Der Erfolg solcher Aktionen hängt aber maßgeblich von den Betrieben ab. Wichtig sind engagierte Betriebsleiter mit pädagogischem Einfühlungsvermögen. Projektleiter Andreas Schmitt betont: "Wir sollten längerfristig denken und Strukturen schaffen, die es uns auch in Zukunft ermöglichen, eine regionale Produktion in Familienbetrieben sicherzustellen. Deshalb ist jede Aktion, die es schafft, den Stellenwert des Gemüsebaus in der Gesellschaft positiv darzustellen und das Interesse für Berufseinsteiger weckt, eine willkommene Aktion." Vorgestellt wurde das Projekt in der Zeitschrift Schule und Beratung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. (Quelle: www.aid.de)

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