Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Acrylamid-Belastung vermindern

Die Schweizer Kartoffelproduzenten werden im Anbaujahr 2004 vermehrt Kartoffelsorten mit niedrigen Zuckerwerten anbauen, um das Acrylamidrisiko zu vermindern. Die reduzierenden Zucker in den Kartoffeln tragen beim Backen und Braten wesentlich zum Bräunungsprozess bei und bei hohen Temperaturen auch zur Entstehung von Acrylamid. Dies teilt die Branchenorganisation Swisspatat in einem Communiqué vom 21. Januar mit. Ferner werden Kartoffeln, die zum Braten bestimmt sind, künftig bei höheren Temperaturen eingelagert, was ebenfalls den Zuckergehalt senkt. Auch der Detailhandel wird reagieren, falls dies nötig ist: Das Vermarktungskonzept von Speiskartoffeln werde überprüft und die Angaben zur Verwendung auf den Verpackungen an die neuesten Erkenntnisse angepasst, heißt es. Diese Schlussfolgerungen zieht die Branche aus Diskussionen mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen, den Großverteilern, den Konsumentenorganisationen und der Forschung.

 

Man wisse inzwischen viel mehr darüber, wann und wo Acrylamid entstehe und vorkomme, heißt es weiter. Das Risiko für den Menschen könne aber noch nicht abschließend beurteilt werden. Alle Beteiligten seien sich einig, dass die Acrylamid-Belastung weiter gesenkt werden müsse. (lid)

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