Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Absatz von Mineraldüngern deutlich gestiegen

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2006/2007 nahm der Absatz bei Stickstoffdüngern um 13,0%, bei Phosphatdüngern um 19,7% und bei den Kalidüngern um 15,5% zu.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2007/2008 (Juli 2007 bis Juni 2008) aus inländischer Produktion oder Einfuhr
1,81 Mio. Tonnen Stickstoffdünger (N),
0,32 Mio. Tonnen Phosphatdünger (P2O5),
0,51 Mio. Tonnen Kalidünger (K2O) und
2,20 Mio. Tonnen Kalkdünger (CaO)
an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland abgesetzt.

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2006/2007 nahm der Absatz bei Stickstoffdüngern um 13,0%, bei Phosphatdüngern um 19,7% und bei den Kalidüngern um 15,5% zu. Bei den Kalkdüngern gab es nur eine leichte Steigerung des Absatzes von 1,0%.

Der Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche stieg 2007/2008 im Vergleich zu 2006/2007 bei Phosphatdüngern von 16 auf 19 kg P2O5, bei Kalidüngern von 26 auf 30 kg K2O, bei Stickstoffdüngern von 94 auf 107 kg N und bei Kalkdüngern von 123 auf 125 kg CaO.

Im Wirtschaftsjahr 2007/2008 wurden die Stickstoffdünger zu 45% als Kalkammonsalpeter, zu 17% als Harnstoffdünger und zu 12% als Ammonnitrat-Harnstoff-Lösungen abgesetzt. Als Mehrnährstoffdünger kamen die Stickstoffdünger lediglich mit 10% zum Einsatz. Demgegenüber wurden Phosphatdünger zu annähernd neun Zehnteln als Mehrnährstoffdünger abgegeben; dabei überwogen mit einem Anteil von 47% die Stickstoff-Phosphatdünger. Kalidünger wurden zu 57% als Kaliumchlorid abgesetzt, 35% entfielen auf Mehrnährstoffdünger. Kalkdünger wurden zu über zwei Dritteln (71%) als Kohlensaurer Kalk verkauft.

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2006/2007 wurden bei den Stickstoffdüngern anteilmäßig mehr Kalkammonsalpeter (+4%) und weniger Harnstoffdünger (-2%) abgesetzt. (destatis)

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