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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
AbL: Höhere Flächenprämien sind der falsche Weg
Bernd Schmitz, stellvertretender Geschäftsführer der AbL und Milchbauer aus Nordrhein-Westfalen erklärt: Es ist gut und richtig, dass betroffene Höfe in dieser Situation nicht alleine gelassen werden. Aber Millionen Euro pauschal auf die Fläche zu verteilen, ist der völlig falsche Weg. Neben kurzfristiger Hilfe braucht es Investition in langfristige Prävention. Die für 2027 vorhandenen Mittel müssen daher vorrangig genutzt werden, um Betriebe klimaresilient aufzustellen – durch konkrete Programme und qualifizierte Öko‑Regelungen. Die Notwendigkeit zur weiteren Qualifizierung der GAP wird immer augenscheinlicher. Die Gesellschaft und auch die landwirtschaftlichen Verbände waren hier schon einmal einen Schritt weiter und hatten dies im Jahr 2021 und 2024 bereits gemeinsam in der Abschlusserklärung der Zukunftskommission Landwirtschaft anerkannt. Diesen Weg gilt es weiterzugehen.“
Die AbL erinnert daran, dass auch der Deutsche Bauernverband (DBV) den ZKL‑Beschluss mitgezeichnet hat, der eine Abkehr von pauschalen Flächenzahlungen fordert. Dennoch hat der DBV nun Bundesminister Rainer darauf gedrängt, die zusätzlichen Mittel vollständig in die Basisprämie zu geben. Gerade dieser Sommer zeigt, dass Betriebe sich langfristig auf extremere Klimabedingungen einstellen müssen – dafür braucht es die qualifizierende GAP‑Programme statt pauschaler Prämien.
Schmitz weiter: „Die Erfahrungen aus 2018 und den folgenden Dürrejahren zeigen klar: Die damals ausgeschütteten Hilfen galten ausschließlich der kurzfristigen Liquiditätssicherung und haben keine längerfristige Stabilität gebracht. Wer heute wieder ausschließlich Geld auf die Fläche kippt, wiederholt dieselben Fehler.

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