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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
3e-Gruppe: Setzt auf Regionalität und maßgeschneiderte Lösungen
Im Zentrum stehen ein klares Bekenntnis zur individuellen Unterstützung und Regionalität der Mitgliedsbetriebe, der Ausbau des B2B-Geschäfts, die Stärkung der Eigenmarken sowie Investitionen in digitale und logistische Strukturen.
2025: Ein Jahr der gezielten Weichenstellung
„Das Jahr 2025 steht ganz im Zeichen strategischer Vorbereitung“, erklärt Vorstand Mag. Bernhard Reiter. „Wir investieren bewusst in jene Bereiche, die unseren Mitgliedern echten Mehrwert bieten.“ Neben einer fokussierten Konsumentenansprache im Einzelhandel rückt der B2B-Bereich zunehmend in den Mittelpunkt. Gewerbliche Kunden sollen künftig durch individuelle Lösungen, spezialisierte Sortimente und verstärkte Vertriebsunterstützung noch gezielter angesprochen und betreut werden.
Vielfalt als Stärke: Regionalität und Individualität im Fokus
Ein Kernelement der strategischen Ausrichtung der 3e-Gruppe ist die gezielte Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und individueller Mitgliederstrukturen. 2025 wird verstärkt auf Regionalisierung gesetzt – mit dem Ziel, passgenaue Angebote zu schaffen und die unternehmerische Vielfalt innerhalb des Verbundes nachhaltig zu fördern. Die Nähe zum Markt und persönliche Beratung bleiben dabei zentrale Erfolgsfaktoren. Während sich der österreichische Markt derzeit stabil zeigt, treibt die 3e-Gruppe ihre internationale Expansion gezielt voran. Besonders in Südosteuropa eröffnen sich große Wachstumsmöglichkeiten: Dort konnte nicht nur das Geschäft weiter ausgebaut, sondern auch die Mitgliederzahl gesteigert werden. 2025 soll diese Entwicklung konsequent fortgesetzt werden. Mit acht Eigenmarken und rund 2.000 Produkten unterstreicht die 3e-Gruppe ihren Anspruch als Qualitätsanbieter mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. In wirtschaftlich angespannten Zeiten gewinnen Eigenmarken sowohl national als auch international an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt die persönliche Fachberatung ein entscheidender Differenzierungsfaktor in einem von starkem Preisdruck geprägten Markt.
Gedämpfte Kauflaune als Chance für neue Impulse
Trotz anhaltend zurückhaltender Konsumstimmung eröffnen sich neue Potenziale – insbesondere bei smarten, preisbewussten Lösungen im Werkzeug- und Gartentechnikbereich. Auch das Thema Farbgestaltung erlebt eine Renaissance: Mit geringem Aufwand lassen sich hier schnell sichtbare Ergebnisse erzielen – ein klarer Vorteil für Heimwerker. Das Jahr 2024 war von globalen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Herausforderungen und ungünstiger Witterung geprägt. Der Außenumsatz der 3e-Gruppe sank um 2,6% auf 693 Mio. Euro. Dennoch blickt man in Wels zuversichtlich nach vorn: Mit klarer strategischer Ausrichtung, einem gestärkten B2B-Schwerpunkt, regionaler Präsenz und einem verstärkten Fokus auf Eigenmarken soll ab 2026 wieder spürbares Wachstum erzielt werden.

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