Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

30 Jahre Fachverband: Baumschutz und Ausbildung weiterhin drängend

Vor 30 Jahren wurde der Fachverband ins Leben gerufen, mit der Vision, das Wissen und die Fähigkeiten in der Branche zu fördern und zu erweitern. In dieser Phase erfolgte der Wandel von der Ära der Baumchirurgie hin zur modernen Baumpflege.

Das neue Logo des Fachverbandes präsentierten die Vorstandsmitglieder (v. l.) Jörg Cremer, Andreas Schulz und Frank Rheinwald bei der Feier seines 30-jährigen Bestehens mit einer Torte auf einem neuen Messestand den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung. Bild: Banse/Upload.

Seitdem hat der mitgliederstärkste Baumpflegeverband eine beindruckende Reise zurückgelegt und sich zu einer führenden Institution entwickelt. Der Verband setzt sich aktiv für eine kontinuierliche Verbesserung der fachlichen Standards in der Baumpflege und -planung ein.

„Wir haben seitdem viele fachliche Vorgaben u.a. in die ZTV- Baumpflege integriert und durch Regelungen zum Artenschutz, Baumfachliche Baubegleitung oder Empfehlungen für Baumpflanzungen mit auf den Weg gebracht", erklärte der Vorsitzende des Fachverbandes Baumpflege (FvB) Jörg Cremer bei der Mitgliederversammlung am 3. September 2023 in Grünberg.

„Viele Gemeinden vernichten immer noch Baumbestände und somit auch öffentliches Kapital durch fehlende Schutzmaßnahmen und falscher Pflege." Andreas Schulz knüpfte als Stellvertretender Vorsitzender an die Aussage des damals ersten Verbandsvorsitzenden Herbert Gessner an: „Nur eine unabhängige, staatliche Ausbildung gewährleistet ein hohes Niveau in der deutschen Baumpflege." Schulz plädierte eindringlich an die Notwendigkeit einer staatlich anerkannten Ausbildungsmöglichkeit für junge Menschen zu Baumpflegerin/Baumpfleger: „Im aktuellen Klimawandel können wir uns als Gesellschaft immer weniger leisten, Bäume frühzeitig zu verlieren, weil sie falsch gesetzt, gepflegt und nicht geschützt werden." (ZVG/FvB)

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