- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- 3. Bio-Fachforum Gemüse und Kartoffeln
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
3. Bio-Fachforum Gemüse und Kartoffeln
Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) lädt am Dienstag, dem 6. November 2018, zum „3. Bio-Fachforum Gemüse und Kartoffeln“ nach Visselhövede ein. Der Branchen-Treff beginnt um 9 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Das Programm ist in die drei Themenblöcke „Markt und Handel“, „Kartoffeln-Spezial“ und „Gemüse-Spezial“ aufgeteilt, die zum Teil parallel stattfinden.
„Wir haben das Programm in diesem Jahr noch stärker auf die Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen ausgerichtet“, sagt Henning Niemann, der das Fachforum organisiert. „Die Händler und Verarbeiter können sich zur Marktentwicklung und Trends informieren, Landwirte über neue Forschungsergebnisse bei Kartoffeln sowie zur Lagerqualität von Gemüse. Zwischen den Vortragsblöcken ist viel Zeit für Gespräche.“ Das KÖN erwartet rund 150 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.
Programm
Um 10 Uhr beginnt der Teil des „3. Bio-Fachforum Gemüse und Kartoffeln“ mit Bio-Gemüse- und Bio-Kartoffel-Markt-Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Rohwaren-Bündler werden sie durch Informationen zu einzelnen Kulturen und deren Vermarktungswege ergänzen. Im Blick haben sie Frischmöhren, Industrie-Gemüse, Kohl, Rote Bete, Zwiebeln und Kartoffeln. Vor der Mittagspause spricht der Trendscout Richard Kägi aus Zürich über „Neue Wege in der Vermarktung“. Er sieht, dass die Bio-Landschaft „umgepflügt“ wird. Deshalb sind nach seiner Ansicht neue Wege in der Vermarktung, in der Wahl des Angebotes, in der Preisbildung gefragt. „Weg vom mainstream, hin zu Spezialitäten, Produkten, die Geschichten erzählen“, ist seine Überzeugung. Und er will anhand von Beispielen zeigen, wie erfolgreiche Konzepte aussehen können.
Parallel zu diesem Marketingvortrag über Trends findet das „Kartoffel-Spezial“ statt. In zwei Vorträgen von Wissenschaftlern aus Braunschweig und Zürich geht es um neue Ansätze in der Drahtwurmbekämpfung.
Nach dem Mittag werden zwei Experte noch einmal auf das Thema Markt und Handel zu sprechen kommen. Dabei geht es um die Sortimentsbreite und -tiefe im Lebensmitteleinzelhandel. Es schließt sich ein Vortrag über die gezielte Förderung von Nützlingen im Kohlanbau mit Hilfe von Blühstreifen an. Außerdem steht die Vorstellung einer speziellen Methode zur Verbesserung der Lagerqualität von Bio-Gemüse auf dem Programm.
Anmeldung
Zum „3. Bio-Fachforum Gemüse und Kartoffeln“ können sich Interessierte über www.oekokomp.de/fachforum anmelden. Dort ist auch das Programm beschrieben. Die Tageskarte kostet 65 Euro für Landwirte und für alle anderen 95 Euro. Weitere Informationen erteilt Henning Niemann, Tel. 03262/99593-63 und h.niemann(at)oeko-komp.de. (Quelle: Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.