Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

28. März: Ehrentag des Unkrauts

Unkräuter bzw. Beikräuter sind bei vielen Gärtnerinnen und Gärtnern eher unerwünscht, aber am 28. März stehen sie in einem positiven Licht - beim internationalen "Ehrentag des Unkrauts".

Ehrentag des Unkrauts am 28. März. Bild: Claudia Schönmüller, © LWG Veitshöchheim.

Ein guter Zeitpunkt für einen genaueren Blick auf diese ungeliebten Pflanzen. Wenige Pflanzen begegnen uns so häufig im Alltag und werden so zwiespältig gesehen wie der Löwenzahn (Taraxacum officinale). Er hat sowohl Kritiker als auch Bewunderer und es lohnt sich, die beiden Seiten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Löwenzahn – lästiges Unkraut

Für viele Gärtnerinnen und Gärtner und auch in der Landwirtschaft ist der Löwenzahn ein lästiges Beikraut. Mit seinen tiefen Wurzeln und der Fähigkeit, sich schnell auszubreiten, kann er in Gärten und auf Feldern zu einer echten Plage werden. Die leuchtend gelben Blüten erscheinen oft in Massen und können die Ästhetik eines gepflegten Gartens stören. Auf nährstoffreichen Böden ist er durchsetzungsstark und wird zur Konkurrenz für die Nutzpflanzen. Viele Menschen versuchen daher, ihn aus den Gärten zu entfernen, indem sie ihn ausstechen, die Blüten entfernen, bevor die Samenbildung einsetzt, oder ihn auf andere Weise zu bekämpfen.

Löwenzahn - Symbol für Leichtigkeit und Freiheit

Denken wir an unsere Kindheit zurück, verändert sich der Blick auf den Löwenzahn: Wer hat nicht mit Begeisterung die kleinen Schirmchen der Pusteblume in die Luft geschickt und ihren sanften Flug verfolgt? Ein magischer Moment, der Freiheit und Unbeschwertheit verkörpert! Die leuchtend gelben Blüten schmücken sattgrüne Wiesen und stehen für sonnige Frühlingstage. Aus den Blüten binden Kinder goldene Blumensträußchen oder basteln Kränze und Ketten. Zum Leidwesen der Eltern hinterlässt der milchige Pflanzensaft allerdings schwarze Flecken auf Händen und Kleidung.

Löwenzahn - in der Küche

In der Küche und Heilkunde wird Löwenzahn seit langem geschätzt. Die Blätter können als Salat oder Tee genutzt werden. Sie enthalten verdauungsfördernde Bitterstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Die Wurzel diente früher als Kaffeeersatz und aus den Blüten lässt sich ein wohlschmeckender Sirup zubereiten. Löwenzahnhonig ist mit seinem kräftigen unverwechselbaren Geschmack ein besonderer Genuss. Nicht zuletzt ist Löwenzahn ein wichtiger Nektarspender für Bienen und andere Insekten, was ihn zu einem wertvollen Bestandteil des Ökosystems macht. Der Löwenzahn entpuppt sich bei näherer Betrachtung also als eine Pflanze mit vielen nützlichen Eigenschaften – auch für uns Menschen. Da sollte man doch zweimal überlegen, ob man ihn aus dem Garten verbannt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.