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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
24. Juni: Halbzeit für den natürlichen Weihnachtsbaum
Die Fachgruppe Weihnachtsbaumerzeuger im Landesverband Gartenbau NRW zieht zur Halbzeit des Jahres eine Zwischenbilanz und gibt einen ersten Ausblick auf die Saison 2025. Im Mittelpunkt: die sichere Versorgung und der klare Appell für den natürlichen Weihnachtsbaum als ökologisch sinnvolle Wahl.
Ein echtes Stück Natur – und ein Klimaschützer
Der natürliche Weihnachtsbaum ist weit mehr als bloßer Festtagsschmuck: Er steht für regionale Landwirtschaft, Artenvielfalt und Klimaschutz. Während seiner Wachstumszeit dient er zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleintieren als wertvoller Lebensraum. Gleichzeitig bindet jeder Baum CO₂ –eine Nordmanntanne speichert bis zu 18 kg davon, bevor sie gefällt wird. In der ökologischen Gesamtbilanz bleibt der echte Weihnachtsbaum damit eine nachhaltige und zeitgemäße Wahl.
Saison 2025: Moderate Preiserhöhungen erwartet
Die vergangenen Monate verliefen für die Weihnachtsbaumkulturen in Deutschland – abgesehen von vereinzelten Spätfrostereignissen – insgesamt erfreulich. Die Versorgung mit hochwertigen Bäumen ist gesichert. Die beliebteste Sorte, die Nordmanntanne, wird je nach Region und Qualität zwischen 23 und 30 Euro pro Meter kosten. Die Blaufichte liegt stabil zwischen 15 und 19 Euro, die Rotfichte zwischen 12 und 16 Euro pro Meter.
Diese Preisentwicklung spiegelt vor allem gestiegene Produktions-, Lohn- und Logistikkosten wider. Insbesondere die Personalkosten haben sich in den vergangenen Jahren spürbar erhöht: Für viele Weihnachtsbaumbetriebe bedeutet das eine erhebliche Mehrbelastung – denn Anbau, Pflege und Ernte der Bäume sind nach wie vor äußerst arbeitsintensiv. Faire Löhne – auch für Saisonkräfte – sind ein unverzichtbarer Teil verantwortungsvoller Produktion. Dies wirkt sich auch auf direkt auf die Kalkulation der Endpreise aus. Gleichzeitig geht die Zahl der produzierenden Betriebe weiter zurück. Neben altersbedingten Betriebsaufgaben fehlt es vielerorts an Nachfolgern, die den Familienbetrieb weiterführen möchten. Steigende Kosten und zunehmende Bürokratie erschweren den Einstieg für potenzielle neue Erzeuger zusätzlich.
Nordrhein-Westfalen ist Weihnachtsbaumland
Für die Produktion von Weihnachtsbäumen spielt Nordrhein-Westfalen eine zentrale Rolle. – insbesondere das Sauerland zählt zu den bedeutendsten Anbauregionen Europas. Die Nordmanntanne bleibt mit großem Abstand die beliebteste Sorte, gefolgt von Blaufichte und Nobilis. Abgeschlagen folgen Blaufichte und Nobilis. Der natürliche Baum bleibt für viele Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil des Weihnachtsfestes – als solcher verdient er Wertschätzung.

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