Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

2015: Deutsche Champignons auf Rekordniveau

Mit 67.000 Tonnen Champignons wurden im letzten Jahr in Deutschland so viele Pilze wie noch nie kultiviert. Diese Zahl gibt der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) bekannt. Der BDC verzeichnet dabei einen deutlichen Trend zu Frischeprodukten.

Mit 67.000 Tonnen Champignons wurden im letzten Jahr in Deutschland so viele Pilze wie noch nie kultiviert. Diese Zahl gibt der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) bekannt. Der BDC verzeichnet dabei einen deutlichen Trend zu Frischeprodukten.

Die Menge der Champignons aus deutscher Produktion hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert und der Anteil an Frischeprodukten hat merklich zugenommen. „Mit 60.000 t für die Produktion für den Frischmarkt verzeichnen wir den höchsten Wert, den wir je hatten“, freut sich Michael Schattenberg, Vorsitzender des BDC. Mit 7.000 t ist die Produktionsmenge für Verarbeitungsware dagegen im letzten Jahr deutlich gesunken. „Damit zeigt sich die Tendenz zu frischen Produkten, die wir bei einigen anderen Gemüsearten auch verzeichnen“, unterstreicht BDC-Geschäftsführer Jochen Winkhoff die Veränderungen auf dem Markt.

Bei den Edelpilzen, also allen anderen Speisepilzen wie Austernseitlingen oder Shiitake, wurden im letzten Jahr 2.800 t kultiviert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um 300 t. „Auch für den Anbau von heimischen Edelpilzen sehe ich in der Zukunft noch großes Potential“, so Schattenberg. (ZVG/BDC) 

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