- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- "1000 gute Gründe": Ist die Brombeere de...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"1000 gute Gründe": Ist die Brombeere der neue Sommerstar?
Menschen lieben Erdbeeren, und auch die saftig-süßen Himbeeren kommen gut an. Fast könnte man meinen, das sei schon alles, was der Sommer zu bieten hat. Aber dann hat man die Rechnung ohne die Brombeere gemacht: Sie bringt nicht nur eine elegant dunkle Farbe ins Spiel, sondern auch ein kräftiges Aroma und den Charme, den nur eine regionale Frucht verbreiten kann.
Heute findet man die leckeren Früchte zum Glück frisch im Handel. Zwar zählt die Brombeere hierzulande noch eher zu den kleineren Beerenkulturen, doch das Interesse an ihr nimmt zu. Im vergangenen Jahr kamen die größten Erntemengen aus Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Hier ist Marcel Blum zu Hause, der den gleichnamigen Obsthof in Zülpich bereits in 3. Generation führt. Der Betrieb baut auf rund 30 Hektar Beerenobst an, darunter auch Brombeeren. Und die benötigen besondere Aufmerksamkeit, sagt Marcel Blum: „Brombeeren brauchen Fingerspitzengefühl. Sie lieben es sonnig, aber nicht zu sonnig. Zur Ernte muss die Frucht reif sein, aber auch robust genug für die Vermarktung. Hier den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, darin liegt die Kunst."
Grundsätzlich startet die Saison ab Juli. Je nach Witterung kann sie bis in den September dauern. Frisch geerntet aus der Region entfalten Brombeeren ihr volles Aroma als Multitalent der Sommerküche. Sie passen perfekt zu Bowls und Salaten, auf köstliche Tartes, zu Joghurt oder Ricotta oder als Kompott zu Vanilleeis. Natürlich geht es auch einfach pur mit ein wenig Zucker und Zitrone. Ein Tipp von Marcel Blum: „Wenn es geht, isst oder verarbeitet man die frischen Früchte möglichst bald nach dem Kauf. Dann schmecken sie einfach am besten." Im Kühlschrank halten sie ein bis zwei Tage im Gemüsefach. Dazu legt man sie idealerweise flach in eine Schale nebeneinander auf Küchenpapier. Waschen sollte man sie erst kurz vor dem Essen – und natürlich vorsichtig. Brombeeren versprechen nicht nur himmlischen Genuss, sie sind außerdem noch echte Powerfrüchte mit wertvollen Ballaststoffen, Vitamin C und den in der dunklen Farbe steckenden sekundären Pflanzenstoffen.
Auch wenn die Brombeere der Erdbeere wahrscheinlich niemals den Rang ablaufen wird: einen der obersten Plätze unter den liebsten regionalen Sommerfrüchten hat sie auf jeden Fall sicher. Wenn man Marcel Blum nach seinem Lieblingsrezept für Brombeeren fragt, mag er sich gar nicht festlegen: „Alles Süße schmeckt mir auf jeden Fall. Aber man sollte Brombeeren auch unbedingt mit ein paar Tropfen Balsamico und schwarzem Peffer probieren - kombiniert mit Ziegenkäse, Burrata oder in einem Salat mit jungen Blättern."

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.