Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

100 Jahre Foerster-Stauden in Potsdam

Wer kennt Karl Foerster nicht? Am bekanntesten ist er wohl als Staudenzüchter. 1911 gründete er seine Gärtnerei in Potsdam-Bornim, die noch heute weltbekannt ist.

Wer kennt Karl Foerster nicht? Am bekanntesten ist er wohl als Staudenzüchter. 1911 gründete er seine Gärtnerei in Potsdam-Bornim, die noch heute weltbekannt ist. Karl Foerster hat sich den winterharten Stauden verschrieben. Ihm lagen besonders die mehrjährigen Pflanzen am Herzen, die in jedermanns Garten wachsen und unter unseren Klimabedingungen überwintern können. Foerster ist es auch zu verdanken, dass Gräser in die Gärten einzogen. Sie verleihen jeder Pflanzung erst eine gewisse Leichtigkeit, wenn sich die Halme vom Sommer bis in den Winter hinein im Wind wiegen.

Karl Foerster hat mehr als 500 Stauden gezüchtet – darunter 144 Rittersporn und 104 Phlox - und sie mit besonders phantasievollen Namen versehen. So heißt ein frühblühender Rittersporn ´Frühschein´ (Delphinium Elatum-Hybride) und ein hellblauer ´Gletscherwasser´. Eine Phlox-Züchtung (Phlox-paniculata) ist nach ähnlich aussehenden Blüten benannt ´Apfelblüte´, eine andere erinnert an seine Frau ´Eva Foerster´. Phlox lag ihm besonders am Herzen. So entstand sein viel zitierter Satz „Ein Garten ohne Phlox ist ein Irrtum.“ Neben ´Feuerzauber´ und ´Hochsommerwolke´ ist auch die Sorte mit dem vielsagenden Namen ´Wennschondennschon´ entstanden.

Weltbekannt ist auch der an die Gärtnerei angrenzende Senkgarten, der Besuchern immer offen steht. In ihm ist eine Vielzahl winterharter Stauden in vier Bereichen gepflanzt: dem Senkgarten, dem Herzstück der Anlage mit Teich; dem Steingarten der sieben Jahreszeiten; dem Frühlingsweg und dem Herbstbeet.

Am kommenden Freitag feiert der Staudenbetrieb mit ehemaligen und heutigen Mitarbeitern sein 100-jähriges Betriebsbestehen. (LV-BB)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.