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Freihandelsabkommen: Schweizer Bauern bedingt positiv
Am 6. Juli haben die Schweiz und China das bilaterale Freihandelsabkommen (FHA) unterzeichnet. Die Schweizer Bauern zeigen sich nach anfänglichen Zweifeln vorsichtig positiv.
Das Abkommen umfasst u.a. Bestimmungen über den Waren- und Dienstleistungshandel, sowie über Investitionsförderung, Wettbewerb und Transparenz, so das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Es soll den Zugang für Schweizer Exportware auf dem chinesischen Markt verbessern und ausserdem die bilaterale Zusammenarbeit und den wirtschaftlichen Austausch zwischen China und der Schweiz fördern.
Die zentralen Forderungen der Landwirtschaft sind laut dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) berücksichtigt worden. Anfänglich wurde befürchtet, dass der Schweiz durch das Abkommen eine Überflutung von billigen Lebensmitteln aus China droht. Der Bauernverband ist nun jedoch überzeugt, dass die hohen Schweizer Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit und an die Qualität bei chinesischen Importprodukten auch weiterhin bewahrt werden. Der SBV will den Vertrag nun eingehend analysieren und danach seine Stellungnahme bekannt geben.
Das Abkommen gilt wirtschaftlich und historisch als sehr bedeutsam. China ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und gilt als einer der wichtigsten Aussenwirtschaftspartner der Schweiz. (lid)

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