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England: Kastanienrindenkrebs ausgebrochen
In England mussten jetzt Quarantänezonen um Befallsherde des Kastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica) eingerichtet werden. In diesen Zonen dürfen keine Pflanzen der Gattung Castanea gehandelt werden; das gilt ebenso für Pflanzen der Gattung Quercus.
Das Verbot gilt nach Angaben des britischen Landwirtschaftsministeriums Defra für alle Materialien von Castanea und Quercus, sowohl bei lebenden Pflanzen als auch beispielsweise für Brennholz. Das Defra hat vier Zonen eingesrichtet, jeweils mit einen Radius von 5 km im Südwesten Englands, drei in Devon und eine Dorset. Dort sind in den letzten Wochen mit Cryphonectria parasitica infizierte Kastanien gefunden worden. Mit dem Verbot versuchen die Behörden, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die britischen Behörden versuchen die Quelle der Infektion zu finden. Im vergangenen Herbst warnte die niederlänidische Behörde für Ernährung und Produktsicherheit (NVWA) noch, Unternehmen das britische Importverbot von Castanea zu beachten sei, dennoch könnten Kastanien aus den Niederlanden nach Großbritannien exportiert worden sein.

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