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DKHV: Präsident Dieter Tepel 70 Jahre alt
Dieter Tepel, erster Präsident des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV), wurde am 23. August 1944 in Holzwickede geboren. Nach Abschluss seiner Schulausbildung absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. 1968 begann Dieter Tepel seine Tätigkeit in der Firma Landhandel Dortmund KG. Drei Jahre später wurde er Gesellschafter der Dortmunder Traditionsfirma in 3. Generation. Im Jahr 2006 ging er in den verdienten Ruhestand. Von 1999 bis 2010 war Dieter Tepel auch Aufsichtsratsvorsitzender der Dortmunder Großmarkt e.G.
Schon immer aber schlug sein Herz für die ehrenamtliche Arbeit in den Verbänden der Kartoffelbranche. Egal, ob im Landesverband der Kartoffelkaufleute Rheinland Westfalen e.V. oder über die Landesgrenzen hinaus, sein Wort hat Gewicht in der Branche. Im Februar 1979 wurde Dieter Tepel erstmals in den Vorstand des Landesverbandes der Kartoffelkaufleute Rheinland-Westfalen e.V. gewählt. Im Zentralverband der Kartoffelkaufleute wurde er 1985 erstmals aktiv und bereits 1986 zog er durch seine Wahl zum Obmann des Ausschusses Versand- und Empfangshandelsfragen, Erzeugergemeinschaften und Marktordnung in den Vorstand ein. Dass nach 1989 die Kartoffelwirtschaft in West und Ost auch in der Verbändelandschaft schrittweise zusammengewachsen ist, gehört zu den großen Verdiensten von Dieter Tepel. In vielen Treffen und Gesprächen lernten sich die Berufskollegen aus den „alten“ und den „neuen“ Bundesländern kennen. Völlig unterschiedliche Strukturen und auch ein unterschiedliches Verständnis von der Bedeutung einer aktiven Verbandsarbeit mussten unter einen Hut gebracht werden. Das gelang ihm und die ostdeutschen Vertreter fanden schnell im Zentralverband Sitz und Stimme.
Im Jahr 2005 wurde Dieter Tepel dann konsequenter Weise vom Vorstand zum Präsidiumssprecher des Zentralverbandes der Kartoffelkaufleute gewählt und ein Jahr später zu seinem Präsidenten. Tepel erkannte früh, dass eine zersplitterte Verbändelandschaft, mit verschiedenen Regionalverbänden und dem Zentralverband des Deutschen Kartoffelhandels e.V. keine starke Interessenvertretung für die Zukunft sein kann. Um dies zu ändern, galt es auch hier, Überzeugungsarbeit zu leisten und Verbündete zu gewinnen. Im Jahr 2007 war es soweit: Die Verbände verschmolzen miteinander und der Deutsche Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV) mit Sitz in Bonn war geboren. Um die politischen Interessen des Verbandes offensiv vertreten zu können, folgte 2008 der Umzug des Verbandes nach Berlin. Seit seiner ersten Wahl im Jahr 2007 leitet und lenkt Dieter Tepel gemeinsam mit der Berliner Geschäftsstelle und dem Vorstand äußerst erfolgreich die Geschicke des Verbandes.
Dieter Tepel ist ein weitsichtiger, klug und strategisch denkender Mensch. In den Jahren seiner Präsidentschaft hat sich der DKHV zu einer gewichtigen Stimme in der Branche entwickelt. Ob Gesetzesvorhaben oder fachinterne Weiterbildung zur Fachkraft Kartoffel, Projektarbeit mit Kindern in Schulgärten oder Imagekampagne „Die Kartoffel. Voll lecker“ – Dieter Tepels Ideen und Anregungen, seine unermüdlichen Diskussionen mit allen Verbänden in der Kartoffelbranche sowie sein enges Verhältnis zu den Mitgliedern im Verband, treiben Entwicklungen voran. Er hat dabei immer die „eine Kartoffel“ im Blick, die alle Glieder in der Kartoffelkette, vom Züchter bis zum Verbraucher, bewegen. Von seinem Weitblick profitiert die gesamte Branche.
Dieter Tepel ist ein ausgewiesener Fachmann, dem besonders auch die Weiterentwicklung der deutschen und der europäischen Kartoffelhandelsbedingungen am Herz liegt. Als Kartoffelsachverständiger und Schiedsrichter hat er einen exzellenten Ruf und wird bei allen Fachfragen gern konsultiert. (DKHV)

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