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BASF: Beginnt im August 2026 neues Aktienrückkaufprogramm
Es ist Teil des im September 2024 angekündigten Aktienrückkaufs in Höhe von insgesamt 4 Mrd. Euro bis Ende 2028. BASF SE wird die zurückgekauften Aktien einziehen und das Grundkapital entsprechend herabsetzen.
Das Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd. Euro basiert auf der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung der BASF SE vom 30. April 2026, wonach der Vorstand bis zum 29. April 2031 bis zu 10 % der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung ausstehenden Aktien (10 % des Grundkapitals) erwerben kann. Der Erwerb soll unter Inanspruchnahme der „Safe-Harbor“-Ausnahme für Rückkaufprogramme nach Artikel 5 der EU-Marktmissbrauchsverordnung abgewickelt werden.
Wie im Rahmen ihrer „Winning Ways“-Strategie im September 2024 angekündigt, hat sich BASF zum Ziel gesetzt, von 2025 bis 2028 durch eine Kombination von Dividende und Aktienrückkäufen mindestens 12 Mrd. Euro an die Aktionäre auszuschütten. Konkret beabsichtigt das Unternehmen, jährlich eine Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie oder rund 2 Mrd. Euro pro Jahr zu zahlen. Die Gesamtausschüttung an Dividenden von rund 8 Mrd. Euro in dem Zeitraum von vier Jahren soll durch Aktienrückkäufe in Höhe von mindestens 4 Mrd. Euro ergänzt werden. Im Zeitraum von November 2025 bis Juni 2026 wurden davon bereits Aktien im Wert von rund 1,5 Mrd. Euro zurückgekauft. BASF SE wird die zurückgekauften 31.600.261 Aktien, die rund 3,5 % des Grundkapitals bei Ankündigung des Programms entsprechen, einziehen und das Grundkapital entsprechend herabsetzen.
Durch den Rückkauf eigener Aktien wird verfügbares Kapital an die Aktionäre zurückgezahlt, die Kapitalstruktur des Unternehmens optimiert und das Ergebnis je Aktie erhöht.
Daneben wird BASF die Nettoverschuldung deutlich reduzieren, um ihre Bilanz zu stärken. Die Fälligkeiten der ausstehenden Anleihen ermöglichen eine erhebliche Reduzierung der Verschuldung im Jahr 2026; zudem wird das Unternehmen im dritten Quartal 2026 Anleihen und Darlehen in einem Nominalvolumen von 1,6 Mrd. Euro vor Fälligkeit zurückzahlen.
BASF strebt weiterhin ein Single A Kreditrating an, das einen uneingeschränkten Zugang zu den Geld- und Kapitalmärkten gewährleistet. Derzeit verfügt das Unternehmen über ein Rating von „A/F1/Ausblick stabil“ bei Fitch, von „A3/P-2/Ausblick stabil“ bei Moody’s und „A-/A-2/Ausblick stabil“ bei Standard & Poor’s.

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