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ifo: Kurzarbeit bleibt niedrig
„Dass die Kurzarbeit auf niedrigem Niveau bleibt, scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass die erwartete Winter-Rezession sehr mild ausfällt“, sagt ifo-Forscher Sebastian Link.
Besonders hoch lag der Anteil in der Papier-, Leder- und Textilindustrie mit 4,5% oder 16.000 Personen. Es folgte die Autobranche mit 4,0% oder 38.000 Menschen. 3,2% waren es in der Metallerzeugung und -bearbeitung (9.000 Beschäftigte). In der Herstellung von Metallprodukten waren es 3,0% oder 25.000 Menschen. Danach kamen Chemie/Pharma/Gummi mit 2,6% (23.000 Menschen) und die Druckereien mit 2,5% (3.000 Menschen).
„Im Vergleich zu den Coronawintern ist das Niveau der Kurzarbeit sehr gering“, fügt Link hinzu. Im Dezember 2021 lag die Gesamtzahl bei 770.000 Kurzarbeitenden oder 2,3%. Beim Höchststand im April 2020 waren es sogar 6 Mio.oder 17,8%. Kurzarbeit ist eine Art von Teilzeit-Arbeitslosigkeit, vor allem bei Auftragsmangel. Beschäftigte erhalten Kurzarbeitergeld für die ausfallenden Stunden. (ifo)

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