ZVG: Fortschritt in den DIN-Normungsarbeiten Gewächshausbau

Im Rahmen der IPM dankte der Zentralverband Gartenbau (ZVG) am 30. Januar den beiden Sachverständigen Professor Dr. Puthli und Frau Dr. Petermann für ihr Engagement und ihre intensive Mitarbeit bei der DIN-Normungsarbeit für Gewächshäuser.

Im Rahmen der IPM dankte der Zentralverband Gartenbau (ZVG) am 30. Januar den beiden Sachverständigen Professor Dr. Puthli und Frau Dr. Petermann für ihr Engagement und ihre intensive Mitarbeit bei der DIN-Normungsarbeit für Gewächshäuser.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz erläuterte vor zahlreich geladenen Vertretern der Branche, dass der ZVG und INDEGA im August 2010 den Vorstoß gemacht haben, die DIN-Normungsarbeiten Gewächshausbau wieder aufzunehmen. Hintergrund war die Ungewissheit über die weitere Entwicklung hinsichtlich der Gewächshausnormen. Es drohte die Anwendung der deutschen Hochbaunorm, was katastrophale Auswirkungen zur Folge gehabt hätte.

Hierbei waren Professor Dr. Puthli und Frau Dr. Petermann die maßgeblichen Sachverständigen, die die Nöte der Branche und die Auswirkungen erkannt haben, und versucht haben, gangbare Wege aufzuzeigen. So hat Professor Dr. Puthli den Vorsitz des Arbeitsausschusses Gewächshäuser als Untergremium im Normenausschuss Bauwesen übernommen. Der Normenausschuss erarbeitete die Fachberichte „Produktionsgewächshäuser“ und „Verkaufs- und Schaugewächshäuser“, die in Kürze veröffentlicht werden. Das DIN-Gremium hat mit den vorgelegten Fachberichten die Arbeit beendet, die bauaufsichtliche Anerkennung in Deutschland muss noch erfolgen. Die Fachberichte werden in der Folge genutzt, um die Normungsarbeit zum Eurocode voranzutreiben. 

Der ZVG-Technikausschuss wird die Aktivitäten weiter begleiten. (ZVG)

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