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Niedersachsen: Bilanz der Frühkartoffelsaison
Die diesjährige Frühkartoffelsaison machte sich vor allem durch regionale Unterschiede bemerkbar. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) zieht trotzdem eine positive Bilanz.
Nach sehr guten Startbedingungen im Frühjahr sorgten vor allem die hohen Niederschlagsmengen für Probleme. Wie der RLV berichtet, hatten diese zwei große Auswirkungen: Zum einen den sehr hohen Krankheitsdruck durch die Kraut- und Knollenfäule Phytophthora infestans, und zum anderen eine verspätete Reife der Kartoffeln. Aufgrund von circa 14 Tagen Verspätung konnten die sehr hohen Einstandspreise laut RLV-Angaben leider nicht voll ausgenutzt werden. Trotzdem wurden für die rheinischen Frühkartoffeln gute Preise erzielt. Zum Ende der Woche werden die Frühkartoffeln vermarktet sein. Anders als bei vielen anderen Ackerfrüchten blicken die rheinischen Frühkartoffel-Produzenten somit auf eine gute Saison mit durchschnittlichen Erträgen zurück. Bei Speiseware lagen diese zwischen 40 und 45 t und bei Industrieware zwischen 45 und 50 t.
Im Rheinland bauen rund 1.100 Betriebe Kartoffeln an und ernten 1,4 Mio. t Kartoffeln. Das Rheinland steht hinter Niedersachsen und der Pfalz an dritter Stelle der Frühkartoffelerzeugung. Insgesamt werden im Rheinland in diesem Jahr etwa auf 27.000 ha Kartoffeln angebaut. (rlv)

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