Kein Wetter für Spargel und Erdbeeren: Geringere Ernte

Für deutschen Spargel und Erdbeeren müssen Verbraucher in dieser Saison bislang tiefer in die Tasche greifen als in den Vorjahren. Kalte Nächte und die fehlende Sonne haben beim Spargel für bisher geringere Erntemengen gesorgt.

Für deutschen Spargel und Erdbeeren müssen Verbraucher in dieser Saison bislang tiefer in die Tasche greifen als in den Vorjahren. Kalte Nächte und die fehlende Sonne haben beim Spargel für bisher geringere Erntemengen gesorgt. Das gilt vor allem für Felder, auf denen das Edelgemüse nur unter einer schwarzen Folie wächst. Unter Folientunneln und Dreifachabdeckungen ist es besser vor der Kälte geschützt. Erst bei 18 bis 24 Grad fühlt sich der Spargel richtig wohl. Die Landwirte hoffen auf warme Tage zum Ende der Saison. Traditionell werden die edlen Stangen noch bis zum Johannistag, dem 24. Juni gestochen. Derzeit sind Sonderangebote selten. Die Kunden müssen meist 7 bis 9 Euro je kg für die beste Qualität zahlen. Üblich sind 5 bis 6 Euro pro kg. Es wird sich zeigen, ob die Spargelbauern die geringeren Erntemengen durch höhere Preise ausgleichen können.

Auf Erdbeeren von heimischen Feldern warten Verbraucher schon lange. Die Freilandsaison hat sich nach hinten verschoben, da die kühlen Temperaturen Reifung und Wachstum verzögert haben. Noch sind viele grüne Früchte an den Pflanzen. Das hat zur Folge, dass für eine Schale teilweise über 4 Euro verlangt werden. Erst wenn die Temperaturen steigen, ist mit einem größeren Angebot und geringeren Preisen zu rechnen. Voraussichtlich wird sich die Ernte bei manchen Sorten durch den späten Beginn bis in den August hinein ziehen. (Quelle: www.aid.de)

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