Bundestag: Grüne wollen Verkauf von Pestiziden einschränken

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will verhindern, dass Pflanzenschutzmittel und -wirkstoffe, die aufgrund gesundheits- oder umweltschädlicher Eigenschaften in der EU nicht zugelassen beziehungsweise genehmigt sind und folglich in Deutschland nicht eingesetzt werden dürfen, nicht von Deutschland aus in Länder außerhalb der EU ausgeführt werden.

Der Export von verbotenen Pestiziden aus Deutschland in Drittstaaten sei angestiegen. Bild: GABOT.

Um das zu erreichen, haben die Grünen-Abgeordneten den Entwurf eines Gesetzes (21/5481) zur Änderung des Pflanzenschutzgesetzes vorgelegt.

Zur Begründung heißt es im Entwurf des Gesetzes, deutsche Unternehmen exportierten aufgrund wirtschaftlicher Interessen Pestizide, die in der EU wegen ihrer Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Menschen längst verboten seien und nähmen dabei wissentlich Erkrankungen, Gesundheit- und Umweltschäden im Globalen Süden in Kauf. In den letzten Jahren hätten einige europäische Nachbarstaaten wie Frankreich, die Schweiz und Belgien den Export von in der EU verbotenen Pestiziden verboten oder eingeschränkt. Der Export von verbotenen Pestiziden aus Deutschland in Drittstaaten sei dadurch angestiegen. (hib/MIS)

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Bundestag: Grüne wollen Verkauf von Pestiziden einschränken

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will verhindern, dass Pflanzenschutzmittel und -wirkstoffe, die aufgrund gesundheits- oder umweltschädlicher Eigenschaften in der EU nicht zugelassen beziehungsweise genehmigt sind und folglich in Deutschland nicht eingesetzt werden dürfen, nicht von Deutschland aus in Länder außerhalb der EU ausgeführt werden.

Der Export von verbotenen Pestiziden aus Deutschland in Drittstaaten sei angestiegen. Bild: GABOT.

Um das zu erreichen, haben die Grünen-Abgeordneten den Entwurf eines Gesetzes (21/5481) zur Änderung des Pflanzenschutzgesetzes vorgelegt.

Zur Begründung heißt es im Entwurf des Gesetzes, deutsche Unternehmen exportierten aufgrund wirtschaftlicher Interessen Pestizide, die in der EU wegen ihrer Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Menschen längst verboten seien und nähmen dabei wissentlich Erkrankungen, Gesundheit- und Umweltschäden im Globalen Süden in Kauf. In den letzten Jahren hätten einige europäische Nachbarstaaten wie Frankreich, die Schweiz und Belgien den Export von in der EU verbotenen Pestiziden verboten oder eingeschränkt. Der Export von verbotenen Pestiziden aus Deutschland in Drittstaaten sei dadurch angestiegen. (hib/MIS)

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