ZVG: Koordinierung der Zierpflanzenversuche

Zum Erfahrungsaustausch und zur Koordinierung ihrer Versuche kamen Vertreter der Zierpflanzenversuchseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.

Zierpflanzenversuche bringen Forschung und Praxis zusammen. Bild: GABOT.

Am 24. und 25. Februar 2026 trafen sie sich an der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für den Gartenbau in Heidelberg.

Der Bundesverband Zierpflanzen (BVZ) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) begleitet die Treffen seit vielen Jahren und bringt die Anliegen der Praxis mit ein. BVZ-Geschäftsführerin Gabriele Harring diskutierte in diesem Jahr die Ergebnisse der aktuellen Zierpflanzenerhebung und die Sorge um ihren Erhalt mit den Teilnehmern. Laut der letzten Vollerhebung 2025 sank die Zahl der Betriebe gegenüber 2021 um rund 10%, die Fläche verringerte sich um 8%. Parallel waren Pläne bekannt geworden, die Zierpflanzenerhebung in ihrer bisherigen Form auszusetzen.

„Die Entwicklung der Branche könne indirekt auch Auswirkung auf die Forschungseinrichtungen haben“, so Harring, „jeder müsse darum immer wieder neu justieren und mit seinen Versuchsbeiräten besprechen, wie die Schwerpunkte gesetzt werden.“

Der BVZ begrüßt, dass mit der Koordinierung der Versuche Absprachen erfolgen und damit ein riesiges Themenspektrum bearbeitet werden könne, von der die Branche profitiere.

Die Versuchsergebnisse werden jährlich und frei zugänglich in hortigate als Jahrgangsbände veröffentlich und stehen damit allen Interessierten jederzeit zur Verfügung. In die Berichte integriert ist eine Liste von den Forschenden, die für bestimmte Themenschwerpunkte als Fachredakteure zuständig sind und als erste Ansprechpartner für die Branche zur Verfügung stehen.

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