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YouGov: Bedürfnis nach stationärem Lebensmittelkauf geht zurück
Während Verbraucher in 18 Märkten weltweit im Sommer 2023 häufiger (64%) als im Sommer 2022 (60%) angaben, ihre Lebensmittel lieber bei einer Einrichtung vor Ort einzukaufen als online, sind die Werte für Deutschland im Vergleich dazu diametral: Im vergangenen Sommer 2022 gaben 71% der Deutschen an, Lebensmittel lieber stationär vor Ort einzukaufen als online, in diesem Sommer 2023 sagten dies noch 67%, ein rückläufiger Wert.
Auch bei der Rubrik „Fahrzeuge" wollen Deutsche im Jahr 2023 eher als noch vor einem Jahr den Online-Handel dem Offline-Handel vorziehen: 49% wollten Produkte und Dienstleistungen aus der Kategorie „Fahrzeuge" im vergangenen Jahr offline erwerben, in diesem Jahr waren es noch 45%. Weltweit lag der Wert 2022 bei 52%, dieses Jahr bei 53%.
Tendenz bei Kleidung, Medikamenten und Büchern in Richtung stationärem Handel, deutschland- und weltweit
Anders als bei Lebensmitteln und Fahrzeugen wollen die Deutschen Produkte der Kategorie „Kleidung" mittlerweile etwas häufiger offline einkaufen (42%) als noch vor einem Jahr (38%). Im Bereich „Medikamente" sind die Zahlen ähnlich: 42% 2023 vs. 37% 2022. Der Unterschied ist bei Büchern am deutlichsten ausgeprägt: Letztes Jahr wollte knapp jeder fünfte deutsche Verbraucher (18%) Bücher stationär einkaufen, in diesem Jahr ist es jeder Vierte (25%).
Auch der Blick auf die weltweiten Zahlen in den 18 untersuchten Ländern zeigt bei diesen drei Kategorien einen leichten Aufschwung hin zu stationärem Handel (Kleidung: 52% 2022 vs. 54% 2023; Medikamente: 46% 2022 vs. 48% 2023; Bücher: 23% 2022 vs. 25% 2023).
Diese Ergebnisse basieren auf standardisierten Online-Interviews auf Grundlage von YouGov Surveys von Personen ab 18 Jahren in 18 Märkten weltweit, mit Stichproben zwischen je 514 und 2.004 Befragten im Juli 2022 sowie zwischen je 437 und 2.045 Befragten im Juni 2023. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren.

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