Wohnviertel: Spiel mit dem Detail

Grünflächen sind ein wichtiges Thema in unserem öffentlichen Raum. Sie haben großen Einfluss auf die allgemeine Wahrnehmung des Lebensumfelds. Der Zustand des öffentlichen Grüns bestimmt weitgehend die Wohnraumqualität.

Ein "Pop-Up Park" von Verver Export. Bild: Verver Export.

In den letzten zehn Jahren wurde den öffentlichen Grünflächen in Wohngebieten mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Aber die Kommunalverwaltungen investieren nicht viel mehr in sie, zum Teil, weil die Amortisationseffekte von qualitativ hochwertigen Grünflächen nicht in die kommunalen Kassen fließen. Die Menschen leben gesünder, was die Gesundheitskosten senkt. Das kommt zwar dem Fiskus zugute, aber nicht den Gemeinden.

Die Herausforderung für die Kommunalverwaltungen besteht also darin, mit den Details zu arbeiten, die mit minimalen Kosten, aber hohen Erträgen für das Wohlbefinden der Einwohner verbunden sind.

Vom Grünschnitt zum natürlichen Grünmanagement

Das Verbot von Pestiziden hat sich auf unsere Grünflächen ausgewirkt. Es gibt mehr Unkraut und weniger Bepflanzung im Wohnumfeld. Der Unkrautwuchs bietet zwar einige natürliche Werte, aber nicht so, wie es sich die meisten Einwohner wünschen.

Bei der Sanierung oder Erschließung neuer Wohngebiete sollte bereits in der Planungsphase ein natürlicheres Grünflächenmanagement berücksichtigt werden. Grünschnitt sollte vermieden werden. Setzen Sie auf größere Grünflächen, in denen Pflanzen ihr volles Potenzial entfalten können, ohne Probleme zu verursachen.

Denken Sie an natürliche Blumenwiesen mit frühlingsblühenden Zwiebeln und Samen, die im Laufe des Jahres nur in begrenztem Umfang gemäht werden müssen. Verver Export verfügt über jahrelange Erfahrung im Anlegen solcher kombinierten Blumenwiesen, die fast das ganze Jahr über Farbe in die Umgebung bringen. Das erhöht auch die Akzeptanz der Anwohner für den „natürlichen, wilden Charakter“ der Grünanlagen.

Rückhaltung von Regenwasser in öffentlichen Grünanlagen

Die Nutzung von Höhenunterschieden in Grünanlagen ist sowohl für die Optik als auch für das Auffangen von Wasser ein Vorteil. Bei der Neugestaltung von Wohngebieten kann man diese Höhenunterschiede leicht nutzen und die Bepflanzung an die neue Rolle der Wasserrückhaltung anpassen. Pflanzen, die sich für ein Wadi eignen, sind nicht unbedingt Sumpfpflanzen, sondern müssen wechselnden Situationen standhalten können: Oft trocken und manchmal (sehr) nass. Eine naturverträgliche Wasserrückhaltung erfordert weniger Pflege als ein Hang mit Gras, der viel häufiger gemäht werden muss. Die hochgewachsene, blühende Bepflanzung eines natürlichen Grabens trägt zur städtischen Artenvielfalt bei: viele Insekten, Vögel und Säugetiere wie Igel haben dort ihren Lebensraum.

Für viele Blumenzwiebeln ist ein Pflanzort mit stark schwankender Feuchtigkeit nicht optimal. Es gibt jedoch einige Arten, die sich unter diesen Bedingungen wohler fühlen, wie Prärielilien, Fritillaria meleagris und Leucojum aestivum „Gravetye Giant“.

Beteiligung bringt Vielfalt und Farbe

Anwohner, Unternehmer und Vereine sollten aktiv in die Verwaltung öffentlicher Grünflächen einbezogen werden. Alle Einwohner der Gemeinde haben ein Interesse an einem guten Plan für die Verwaltung von Grünflächen, denn schließlich geht es um ihr unmittelbares Lebensumfeld.

Gemeinsam mit den Anwohnern kann mehr Farbe in den öffentlichen Raum gebracht werden, indem man Blumenzwiebeln in kleinen Gärten, Baumscheiben und Grünflächen in der Nähe von Parkplätzen pflanzt. Das kann eine unterhaltsame Aktion sein, die für soziale Kontrolle der Grünanlagen in der Nachbarschaft sorgt, denn schließlich hat man ja dazu beigetragen. Dabei sollte man das richtige Sortiment für die verschiedenen Pflanzplätze gewählt werden und die Nachbarschaft wird mit nur einer Veranstaltung über Jahre hinweg bunt. Mit den robusten Staudenkonzepten von Verver Export kann man auch in den Sommermonaten für Farbe in Ihrem Viertel sorgen. Auch hier zählt die richtige Pflanze am richtigen Ort.

Für Viertel mit viel Pflasterung und noch keinen Sanierungsperspektiven kann man einen „Pop-Up Park“ von Verver Export anlegen: Robuste Behälter mit Sitzgelegenheiten aus Holz mit ausreichend Erde, damit man im Sommer weniger oft gießen muss. Das wird zu einem sozialen Treffpunkt für die Anwohner, die auch eine gewisse Pflege übernehmen können. Die Behälter eignen sich für kleine Sträucher, Stauden, einjährige Pflanzen und Blumenzwiebeln, können aber auch für Kräuter- und Gemüsegärten in der Nachbarschaft verwendet werden. Der Park kann mit einem Gabelstapler an einen anderen Ort gebracht werden, wodurch er vielseitig einsetzbar ist, auch als temporäre Begrünung. Er ist modular zusammenstellbar mit mehr oder weniger Pflanzenvolumen und/oder Sitzgelegenheiten.

Zusammenfassend liegt die Kunst also darin, Teile der Nachbarschaft geschickt umzugestalten, sich auf niedrigere Kosten, eine natürlichere Begrünung (und Bewirtschaftung) zu konzentrieren und die Zusammenarbeit mit den Einwohnern bei den Details zu suchen, um die Freude an der Begrünung und das allgemeine Erlebnis zu steigern. (Verver Export)

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