Wilhelm Ley Baumschulen: "Wir haben es geschafft, zusammen!"

Die Idee von Anfang Mai 2016 vom Bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner Flüchtlinge in gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Berufen unterzubringen, hatten die Wilhelm Ley Baumschulen schon November 2015.

Die Idee von Anfang Mai 2016 vom Bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner Flüchtlinge in gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Berufen unterzubringen, hatten die Wilhelm Ley Baumschulen schon November 2015. Nach Überwindung immenser behördlicher Hürden war es dann am vergangenen Donnerstag soweit: Für 8 Flüchtlinge konnten im Hause Ley Arbeitsverträge unterschrieben werden. Am Dienstag, den 17.05.2016, war dann Arbeitsbeginn. Komplett eingekleidet und ausgestattet mit entsprechendem Werkzeug konnte es hochmotiviert losgehen.

Der erste Rückschlag für zwei der neuen Mitarbeiter folgte sogleich: Ab sofort müssen Sie für die nächsten zwei Monate in den Deutsch-Integrationskurs, der für sie verpflichtend ist. Somit fallen sie für diese Zeit für die Baumschule aus. Auch das nächste Problem meldet sich schon: Da die neuen Arbeitnehmer teilweise immer noch in Turnhallen wohnen und jetzt ein eigenes Einkommen haben, müssen sie diese Wohnmöglichkeit räumen und sich nach anderweitigen Wohnmöglichkeiten umsehen. So sucht die Baumschule Ley zusammen mit den Flüchtlingen nach geeignetem Wohnraum in Meckenheim.

Auch wenn die ersten Hürden genommen sind, werden viele weitere kleine oder größere folgen, die es zu nehmen gilt. Nachdem man nun schon so weit gekommen ist, ist Geschäftsführer Christoph Dirksen zuversichtlich, dass sich diese jungen Männer in den Produktionsablauf und der Gemeinschaft der Baumschule hervorragend integrieren lassen werden.

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