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Verarbeitungsgemüse: Produzenten unter Druck
Man müsse unbedingt die gesamte Kostenstruktur des Betriebes im Blick haben und seine Deckungsbeiträge kennen, sonst könne man kaum in der derzeitigen Zeit bestehen. Die Teilnehmer tauschten sich über die verschiedenen Anbaugebiete hinaus zu Modellen und Berechnungsformen aus und diskutierten die Themen rund um die Herausforderungen der vergangenen Saison. Wichtige Vertragsgespräche mit den Verarbeitern laufen, doch die nächste Saison wird unsicherer als je zuvor. Preisexplosionen haben die Vorkosten und das Risiko für die Gemüseanbauer massiv verstärkt, aber der Verbraucher hat bereits letztes Jahr gezeigt, dass der Preis für das Endprodukt nicht unermesslich gesteigert werden kann. Zu preissensibel reagieren die Verbraucher im Zuge der Inflation. Der Bio-Absatz sei rückläufig und daher werden einige die entsprechenden Flächen reduzieren, sollten die Gespräche mit den Abnehmern nicht positiv verlaufen. (ZVG/BfG)

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