Umweltzonen: "Mobilität fördern, nicht beschränken"

Umweltzonen sind nicht geeignet, die Feinstaubbelastung in den Innenstädten maßgeblich zu verringern, so kommentierte HDE Experte Michael Reink die Einführung der größten Umweltzone Deutschlands im Ruhrgebiet.

Umweltzonen sind nicht geeignet, die Feinstaubbelastung in den Innenstädten maßgeblich zu verringern“, so kommentierte HDE Experte Michael Reink die Einführung der größten Umweltzone Deutschlands im Ruhrgebiet. Die Feinstaubemissionen gehen zu 90% von natürlichen Quellen wie zum Beispiel Blütenpollen oder Ackerflächen aus. Selbst von dem durch den Menschen verursachten Feinstaub trägt der Verkehr nur einen Anteil von 20%. Trotzdem werden mit Umweltzonen die Kunden und Nutzer der Innenstädte zu Zwangsgebühren verpflichtet.

Reink: „Die Einrichtung von Umweltzonen wie jetzt im Ruhrgebiet ist der falsche Weg. Die Kommunen sollten stattdessen lieber den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen und fördern.“ Für den Einzelhandel ist entscheidend, dass die Innenstädte und die dort ansässigen Händler für die Kunden jederzeit gut erreichbar sind. Aber auch der ungehinderte Zugang für Lieferanten muss gewährleistet sein. Der Handel stellt dabei zunehmend auf neue und umweltfreundliche Fahrzeuge um.

Mehrere Unternehmen testen sogar Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb. Insofern ist auch unter diesem Gesichtspunkt keine Umweltzone nötig. Reink: „Die Einführung von Umweltzonen erzeugt zusätzliche Bürokratie und damit höhere Kosten für uns alle.“ (Quelle: PdH)

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