Sehr gute Ausbildungsquote im GaLaBau NRW

Ministerin Sommer sieht in Landesgartenschau Rietberg berufliche Anregungen für Schulabsolventen.

Ihr ist vor allem eines wichtig: „Allen eine Chance zu geben.“ Bei ihrem Besuch der Landesgartenschau Rietberg sah Ministerin Barbara Sommer nicht nur bunte Blüten. „Verschiedene Berufsgruppen stellen sich hier vor“ – und das seien gute Anregungen für die Schulabsolventen.

Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen nutzte im Rahmen einer Baumpflanzung die Gelegenheit, mit Manfred Lorenz, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, über die Ausbildungsfahigkeit der Schulabgänger zu sprechen. „Besonders in diesem Jahr mussten wir feststellen, das nicht mehr alle Bewerber ausbildungsfähig sind“, berichtete Lorenz über seine persönlichen Erfahrungen. Selbst Realschüler und Gymnasiasten seien oft nicht in der Lage, einfache Aufgaben zur Berechnung – beispielsweise von Rauminhalten – zu lösen.

Wie Lorenz betonte, wird von Verbandsseite seit mehreren Jahren viel für den Beruf des Landschaftsgärtners geworben. Derzeit betrage die Ausbildungsquote in NRW zirka 17% und liege bedeutend höher als in anderen Branchen. Jüngsten Zählungen zufolge gibt es in NRW momentan 2.780 Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau. „Aber auch unsere bisher sehr gute Ausbildungsquote kann nicht darüber hinweg täuschen, dass es immer schwieriger wird, ausbildungsfähige Bewerber zu finden.“

„Wir müssen die Schulformen lebenspraktisch ausgestalten“, so die Ministerin Barbara Sommer. Aus ihrer Sicht ist es auch eine Aufgabe der Bildungsreinrichtungen, „Stärken aufzufinden bei den jungen Menschen“. (galanrw)

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